erstellt am: 18.07.2012 | in: News 8 Kommentare | +1

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Gruss Gäbu

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erstellt am: 06.10.2013 | in: Berichte | Datum: | 0 Kommentare

FC Bern - FC Aurore Bienne

Vier Punkte aus den letzten zwei Spielen fürs „Füfi“

Nachdem die Berner in einem zerfahrenen Spiel auswärts gegen den SC Holligen 94 lediglich zu einem torlosen Unentschieden kamen,  zeigte die Mannschaft  eine Woche später gegen den FC Aurore Bienne eine deutlich bessere Leistung und konnte das Spiel mit 6:1 für sich entscheiden.

Das Spiel gegen den SC Holligen war für die Zuschauer aus zwei Gründen nicht gerade das beste Spiel der Saison; einerseits war der Anpfiff bereits um 11 Uhr morgens, und andererseits boten beide Mannschaften eher magere Fussballkost. Zwar legten die Holliger los wie die Feuerwehr und hatten bereits nach 5 Minuten zwei tolle Torchancen, doch Ferretti im Berner Tor blieb cool und wehrte zweimal hintereinander auf der Linie ab. Für die Berner hatten in der ersten Halbzeit Thieme per Kopf und Meyer nach einem Eckball die Chance auf den Führungstreffer, doch beide waren mit ihren Versuchen zu ungenau.

Zu Beginn der Zweiten Halbzeit war es der neue Captain Jendly, welcher den Treffer zweimal auf seinem starken rechten Fuss gehabt hätte. Doch auch ihm fehlte an diesem Sonntagmorgen das nötige Glück im Abschluss. In der 55. Minute hatte Thieme seine zweite Möglichkeit per Kopf, doch auch dieser Abschluss aus aussichtsreichster Position ging knapp am Pfosten vorbei – Schade! Kurz vor Schluss hatten die Holliger noch einmal eine Grosschance zu verzeichnen, der Kopfballabschluss war aber auch in dieser Szene zu ungenau, so dass sich beide Mannschaften in einem etwas zähflüssig wirkenden Spiel mit einem Torlosen Unentschieden trennten. Das Beste an der Partie war neben dem gewonnenen Punkt für die Berner wohl die Schiedsrichterleistung, mit welcher sogar Klipstein für einmal vollends zufrieden war.

SC Holligen 94 – FC Bern 0:0

Aufstellung FC Bern: N. Ferretti, S. Gnägi (Schmid), Dadic, Preisig, Wyrsch, Meyer (Schneider), Thieme, Schöni, Attanasio (Meier), Jendly (C), Klipstein (Mastroianni).

Das Spiel gegen Aurore Bienne am darauffolgenden Spieltag war dann wohl als Wiedergutmachung zu verstehen. Die Berner übernahmen von Beginn weg das Spieldiktat und liessen die Gäste kaum ins Spiel kommen. Nachdem in der 10. Spielminute ein guter Eckball von Schöni den Kopf von L .Ferretti noch knapp verpasste und von der Verteidigung geklärt werden konnte, hatte es der zweite Eckball in sich: Schöni zirkelte das Leder perfekt in den 16er, wo Thieme sämtliche Gravitationskräfte zu überwinden schien und den Ball wuchtig im gegnerischen Tor einnetzte. Was gegen Holligen noch nicht so richtig klappen wollte, vollendete Thieme an diesem Abend in Perfektion und brachte seine Farben früh mit 1:0 in Führung.

In der  13. Minute dann eine Schrecksekunde für die Berner. Nach einem Stellungsfehler in der Verteidigung zog ein Bieler direkt auf Torhüter Ferretti zu, doch Preisig war hellwach und grätschte dem Stürmer mit vollem Risiko den Ball gerade noch von den Füssen weg – eine tolle Aktion. Preisig war es auch, der in der 17. Minute für Schlagzeilen sorgte. Nach einer wunderbaren Kombination zwischen Attanasio und dem an diesem Abend besonders spielfreudigen L. Ferretti konnte letzterer nur noch mit einem Foulspiel gebremst werden, worauf  Preisig zum fälligen Penalty anlief. In gewohnt abgeklärter Weise hämmerte er das Spielgerät mit einer derart brachialen Gewalt in die Maschen, dass der gegnerische Torhüter eigentlich froh sein konnte, dass ihn dieses Geschoss nicht traf.

In der 25. Minute bewiesen die Gäste aus Biel, dass sie nicht einfach nur zum Mitspielen in die Hauptstadt gereist sind: Nach einem hohen Ball hinter die Verteidigung konnte N. Ferretti den Ball per Faust nicht wunschgemäss aus dem 16er spedieren. Zwar konnte er den anschliessenden Abschlussversuch noch mit einer waghalsigen Aktion blocken, beim zweiten Nachschuss war der Berner Goalie dann allerdings machtlos.

Nach dem Gegentreffer hatten die Berner das Spielgeschehen wieder im Griff – nicht zuletzt wegen der starken Mittelfeldachse um Thieme und Schöni, welche dem gesamten Team sehr viel Stabilität verlieh. Lediglich durch Standards konnten die grossgewachsenen Gäste ab und an für etwas Gefahr vor N. Ferretti sorgen, doch für einen Torerfolg waren die meisten Versuche dann doch zu harmlos. Und die einzige dicke Chance in der 40. Minute konnte der Berner Goalie mit einer mirakulösen Parade noch auf der Linie abwehren! Doch auch die Berner schafften es in der ersten Halbzeit nicht mehr, den Ball im Tor unterzubringen. Zwar erarbeitete man sich weiterhin Chancen, zum Beispiel durch den schnellen Jendly (42. Minute) oder den wirbligen Schnydrig (44. Minute), doch die Präzision liess in dieser Phase des Spiels etwas zu wünschen übrig.

Die zweite Halbzeit begann mit einer Riesenchance für die Bieler. Nachdem sich Ferretti im Berner Tor verschätzte und am Ball vorbei segelte, kullerte der anschliessende Kopfball eines gegnerischen Stürmers hauchdünn am rechten Pfosten vorbei. Weil sich die Berner nicht aufs Unvermögen der Gegner verlassen wollte, machten sich die beiden Mittelfeldtitanen Schöni und Thieme in der 58. Minute auf, das Schicksal der Mannschaft wieder in die eigenen Hände zu nehmen: Schöni zielte mit seinem Freistoss aus rund 30 Metern zum zweiten Mal an diesem Abend  Zentimetergenau auf Thieme. Dieser liess sich nicht zweimal bitten und Köpfte das Leder unhaltbar im gegnerischen Tor ein und dürfte mit seinem zweiten Treffer des Abends auch einige Einträge in die Notizblöcke der anwesenden Talentscouts bewirkt haben.

Die Berner gaben sich aber auch mit einem zwei-Tore-Vorsprung nicht zufrieden und spielten weiter schnörkellos nach vorne. In der 63. Minute schickte der kurz zuvor eingewechselte Klipstein den schnellen Schnydrig in die Tiefe. Dieser überrannte seinen Gegenspieler mit Leichtigkeit und erreichte mit dem Ball am Fuss den 16er, wo er nur noch mit einer unerlaubten Intervention eines Abwehrspielers gestoppt werden konnte. Den zweiten Penalty des Abends verwertete L. Ferretti mit einer Leichtigkeit, wie man sie sonst bei Fussballern nur in den Sommerferien antrifft. Das Berner Sturmtalent hatte sich diesen Treffer heute mir seiner aufopfernden Leistung mehr als verdient.

Spätestens nachdem Schneider nur Sekunden nach seiner Einwechslung das 5:1 mit einer akrobatischen Einlage knapp verpasste, und wenige Minuten später N. Ferretti einen gegnerischen Stürmer mit einer Finte ins Leere laufen liess, wusste man, dass dieses Spiel gelaufen war. Trotzdem war der Berner Torhunger noch nicht gestillt. Frei nach dem Motto „wer hat noch nicht wer will noch mal“ fasste sich M. Gnägi nach einem langen Zuspiel vom Torhüter Ferretti ein Herz und zog aus 35 Metern einfach mal ab und bezwang den gegnerischen Torhüter in der linken Torecke. Mit diesem Treffer dürfte sich M. Gnägi wohl die Nomination fürs Tor der Runde gesichert haben!

Knapp zehn Spielminuten später wurde eben dieser M. Gnägi vom gegnerischen Torwart mit einer Rüden Attacke zu Boden geschmettert, so dass er im Anschluss an das Spiel glücklich sein konnte, dass er sein Bier noch mit sämtlichen Zähnen im Mund geniessen konnte. Den fälligen Penalty – bereits der Dritte an diesem Abend – verwertete Schöni mühelos zum 6:1, was zugleich auch das Schlussresultat war.

So Befindet sich das „Füfi“ nach einer bisher soliden Vorrunde mit 13 Punkten aus 7 Spielen auf dem guten dritten Tabellenrang und wird hoffentlich auch in den bevorstehenden Spielen mit attraktivem Spassfussball weitermachen, denn nach der überzeugenden Leistung gegen Aurore Bienne werden sich die Erwartungen der Fans wohl kaum gesenkt haben…

FC Bern – FC Aurore Bienne 6:1

Tore: 1:0 Thieme (10’), 2:0 Preisig (17’ - Penalty), 2:1 (25‘), 3:1 Thieme (58‘), 4:1 L. Ferretti (63’ - Penalty), 5:1 M. Gnägi (77’), 6:1 Schöni (85’ - Penalty)

Aufstellung FC Bern: N. Ferretti, Wyrsch, Preisig, Dadic, S. Gnägi, Jendly (C) (Meyer), Schöni, Thieme, Attanasio (M. Gnägi), L. Ferretti (Klipstein), Schnydrig (Schneider)

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erstellt am: 06.10.2013 | in: Berichte | Datum: | 0 Kommentare

SC Holligen 94 - FC Bern c

Vier Punkte aus den letzten zwei Spielen fürs „Füfi“

Nachdem die Berner in einem zerfahrenen Spiel auswärts gegen den SC Holligen 94 lediglich zu einem torlosen Unentschieden kamen,  zeigte die Mannschaft  eine Woche später gegen den FC Aurore Bienne eine deutlich bessere Leistung und konnte das Spiel mit 6:1 für sich entscheiden.

Das Spiel gegen den SC Holligen war für die Zuschauer aus zwei Gründen nicht gerade das beste Spiel der Saison; einerseits war der Anpfiff bereits um 11 Uhr morgens, und andererseits boten beide Mannschaften eher magere Fussballkost. Zwar legten die Holliger los wie die Feuerwehr und hatten bereits nach 5 Minuten zwei tolle Torchancen, doch Ferretti im Berner Tor blieb cool und wehrte zweimal hintereinander auf der Linie ab. Für die Berner hatten in der ersten Halbzeit Thieme per Kopf und Meyer nach einem Eckball die Chance auf den Führungstreffer, doch beide waren mit ihren Versuchen zu ungenau.

Zu Beginn der Zweiten Halbzeit war es der neue Captain Jendly, welcher den Treffer zweimal auf seinem starken rechten Fuss gehabt hätte. Doch auch ihm fehlte an diesem Sonntagmorgen das nötige Glück im Abschluss. In der 55. Minute hatte Thieme seine zweite Möglichkeit per Kopf, doch auch dieser Abschluss aus aussichtsreichster Position ging knapp am Pfosten vorbei – Schade! Kurz vor Schluss hatten die Holliger noch einmal eine Grosschance zu verzeichnen, der Kopfballabschluss war aber auch in dieser Szene zu ungenau, so dass sich beide Mannschaften in einem etwas zähflüssig wirkenden Spiel mit einem Torlosen Unentschieden trennten. Das Beste an der Partie war neben dem gewonnenen Punkt für die Berner wohl die Schiedsrichterleistung, mit welcher sogar Klipstein für einmal vollends zufrieden war.

SC Holligen 94 – FC Bern 0:0

Aufstellung FC Bern: N. Ferretti, S. Gnägi (Schmid), Dadic, Preisig, Wyrsch, Meyer (Schneider), Thieme, Schöni, Attanasio (Meier), Jendly (C), Klipstein (Mastroianni).

Das Spiel gegen Aurore Bienne am darauffolgenden Spieltag war dann wohl als Wiedergutmachung zu verstehen. Die Berner übernahmen von Beginn weg das Spieldiktat und liessen die Gäste kaum ins Spiel kommen. Nachdem in der 10. Spielminute ein guter Eckball von Schöni den Kopf von L .Ferretti noch knapp verpasste und von der Verteidigung geklärt werden konnte, hatte es der zweite Eckball in sich: Schöni zirkelte das Leder perfekt in den 16er, wo Thieme sämtliche Gravitationskräfte zu überwinden schien und den Ball wuchtig im gegnerischen Tor einnetzte. Was gegen Holligen noch nicht so richtig klappen wollte, vollendete Thieme an diesem Abend in Perfektion und brachte seine Farben früh mit 1:0 in Führung.

In der  13. Minute dann eine Schrecksekunde für die Berner. Nach einem Stellungsfehler in der Verteidigung zog ein Bieler direkt auf Torhüter Ferretti zu, doch Preisig war hellwach und grätschte dem Stürmer mit vollem Risiko den Ball gerade noch von den Füssen weg – eine tolle Aktion. Preisig war es auch, der in der 17. Minute für Schlagzeilen sorgte. Nach einer wunderbaren Kombination zwischen Attanasio und dem an diesem Abend besonders spielfreudigen L. Ferretti konnte letzterer nur noch mit einem Foulspiel gebremst werden, worauf  Preisig zum fälligen Penalty anlief. In gewohnt abgeklärter Weise hämmerte er das Spielgerät mit einer derart brachialen Gewalt in die Maschen, dass der gegnerische Torhüter eigentlich froh sein konnte, dass ihn dieses Geschoss nicht traf.

In der 25. Minute bewiesen die Gäste aus Biel, dass sie nicht einfach nur zum Mitspielen in die Hauptstadt gereist sind: Nach einem hohen Ball hinter die Verteidigung konnte N. Ferretti den Ball per Faust nicht wunschgemäss aus dem 16er spedieren. Zwar konnte er den anschliessenden Abschlussversuch noch mit einer waghalsigen Aktion blocken, beim zweiten Nachschuss war der Berner Goalie dann allerdings machtlos.

Nach dem Gegentreffer hatten die Berner das Spielgeschehen wieder im Griff – nicht zuletzt wegen der starken Mittelfeldachse um Thieme und Schöni, welche dem gesamten Team sehr viel Stabilität verlieh. Lediglich durch Standards konnten die grossgewachsenen Gäste ab und an für etwas Gefahr vor N. Ferretti sorgen, doch für einen Torerfolg waren die meisten Versuche dann doch zu harmlos. Und die einzige dicke Chance in der 40. Minute konnte der Berner Goalie mit einer mirakulösen Parade noch auf der Linie abwehren! Doch auch die Berner schafften es in der ersten Halbzeit nicht mehr, den Ball im Tor unterzubringen. Zwar erarbeitete man sich weiterhin Chancen, zum Beispiel durch den schnellen Jendly (42. Minute) oder den wirbligen Schnydrig (44. Minute), doch die Präzision liess in dieser Phase des Spiels etwas zu wünschen übrig.

Die zweite Halbzeit begann mit einer Riesenchance für die Bieler. Nachdem sich Ferretti im Berner Tor verschätzte und am Ball vorbei segelte, kullerte der anschliessende Kopfball eines gegnerischen Stürmers hauchdünn am rechten Pfosten vorbei. Weil sich die Berner nicht aufs Unvermögen der Gegner verlassen wollte, machten sich die beiden Mittelfeldtitanen Schöni und Thieme in der 58. Minute auf, das Schicksal der Mannschaft wieder in die eigenen Hände zu nehmen: Schöni zielte mit seinem Freistoss aus rund 30 Metern zum zweiten Mal an diesem Abend  Zentimetergenau auf Thieme. Dieser liess sich nicht zweimal bitten und Köpfte das Leder unhaltbar im gegnerischen Tor ein und dürfte mit seinem zweiten Treffer des Abends auch einige Einträge in die Notizblöcke der anwesenden Talentscouts bewirkt haben.

Die Berner gaben sich aber auch mit einem zwei-Tore-Vorsprung nicht zufrieden und spielten weiter schnörkellos nach vorne. In der 63. Minute schickte der kurz zuvor eingewechselte Klipstein den schnellen Schnydrig in die Tiefe. Dieser überrannte seinen Gegenspieler mit Leichtigkeit und erreichte mit dem Ball am Fuss den 16er, wo er nur noch mit einer unerlaubten Intervention eines Abwehrspielers gestoppt werden konnte. Den zweiten Penalty des Abends verwertete L. Ferretti mit einer Leichtigkeit, wie man sie sonst bei Fussballern nur in den Sommerferien antrifft. Das Berner Sturmtalent hatte sich diesen Treffer heute mir seiner aufopfernden Leistung mehr als verdient.

Spätestens nachdem Schneider nur Sekunden nach seiner Einwechslung das 5:1 mit einer akrobatischen Einlage knapp verpasste, und wenige Minuten später N. Ferretti einen gegnerischen Stürmer mit einer Finte ins Leere laufen liess, wusste man, dass dieses Spiel gelaufen war. Trotzdem war der Berner Torhunger noch nicht gestillt. Frei nach dem Motto „wer hat noch nicht wer will noch mal“ fasste sich M. Gnägi nach einem langen Zuspiel vom Torhüter Ferretti ein Herz und zog aus 35 Metern einfach mal ab und bezwang den gegnerischen Torhüter in der linken Torecke. Mit diesem Treffer dürfte sich M. Gnägi wohl die Nomination fürs Tor der Runde gesichert haben!

Knapp zehn Spielminuten später wurde eben dieser M. Gnägi vom gegnerischen Torwart mit einer Rüden Attacke zu Boden geschmettert, so dass er im Anschluss an das Spiel glücklich sein konnte, dass er sein Bier noch mit sämtlichen Zähnen im Mund geniessen konnte. Den fälligen Penalty – bereits der Dritte an diesem Abend – verwertete Schöni mühelos zum 6:1, was zugleich auch das Schlussresultat war.

So Befindet sich das „Füfi“ nach einer bisher soliden Vorrunde mit 13 Punkten aus 7 Spielen auf dem guten dritten Tabellenrang und wird hoffentlich auch in den bevorstehenden Spielen mit attraktivem Spassfussball weitermachen, denn nach der überzeugenden Leistung gegen Aurore Bienne werden sich die Erwartungen der Fans wohl kaum gesenkt haben…

FC Bern – FC Aurore Bienne 6:1

Tore: 1:0 Thieme (10’), 2:0 Preisig (17’ - Penalty), 2:1 (25‘), 3:1 Thieme (58‘), 4:1 L. Ferretti (63’ - Penalty), 5:1 M. Gnägi (77’), 6:1 Schöni (85’ - Penalty)

Aufstellung FC Bern: N. Ferretti, Wyrsch, Preisig, Dadic, S. Gnägi, Jendly (C) (Meyer), Schöni, Thieme, Attanasio (M. Gnägi), L. Ferretti (Klipstein), Schnydrig (Schneider)

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erstellt am: 22.09.2013 | in: Berichte | Datum: | 0 Kommentare

FC Bern - SV Safnern

Das „Füfi“ findet zum Siegen zurück

Nach zwei Niederlagen in Folge besiegen die Berner zuhause den letztplatzierten SV Safnern mit 4:1

Nach den zwei erfolglosen Auswärtsspielen mussten an diesem sonnigen Samstagabend für den FC Bern endlich wieder Punkte her. Zum einen, weil man vor heimischem Publikum noch nie Punkte abgeben musste, und zum anderen weil sich der heutige Gegner aus dem Seeland mit nur einem Punkt am Ende der Tabelle befindet. Eine lösbare Aufgabe wartete also auf die Berner, welche heute wieder mit einer Viererkette in der Abwehr starteten, um der Defensive wieder die Stabilität zu verleihen, die in den vergangenen Spielen etwas gefehlt hatte.

Die Berner versuchten von Beginn weg das Spiel an sich zu reissen und kamen bereits in der 7. Minute zu einer guten Chance durch L. Ferretti. Sein Schuss konnte aber vom gegnerischen Goalie pariert werden. In der 13. Minute erhielten die Berner einen Freistoss aus rund 18 Metern zugesprochen. Goldfuss Schöni übernahm die Verantwortung und versenkte das Leder mit einem Schuss der genauer nicht hätte passen können; über die Mauer hinweg via rechter Innenpfosten landete das Spielgerät in den Maschen - Ein Start nach Mass!

Danach versuchten die Berner gleich nachzulegen, und kamen durch Jendly, Schneider und L. Ferretti zu Chancen, welche aber allesamt nichts einbrachten. In der 41. Minute hatten dann auch die Gäste ihre erste Grosschance; Nach einem Fehlpass im defensiven Mittelfeld versuchte es ein Angreifer aus rund 20 Metern, der Schuss ging aber knapp übers Gehäuse. In der 44. Minute dann eine aus Berner Sicht etwas ärgerliche Szene; Lauterburg – welcher zum letzten Mal in dieser Vorrunde fürs „Füfi“ auflief – brachte im Strafraum seinen Gegenspieler zu Fall, was folgerichtig einen Penalty nach sich zog. Mühelos konnte die gegnerische Nummer 10 in die tiefe, linke Ecke einnetzen und damit war das Spiel wieder offen.

Sichtlich enerviert über den unnötigen Ausgleichstreffer der Gäste verstärkten die Berner vor der Pause noch einmal ihre Offensivbemühungen und kamen in der 44. Minute noch einmal zu einem Freistoss aus 16 Metern, nachdem der wirblige Jendly nur noch mit einem Foulspiel gebremst werden konnte. Diesmal war es Thieme, welcher sich das Spielgerät zurechtlegte – und als wäre es ein Privatduell der beiden defensiven Mittelfeldmänner versenkte auch Thieme seinen Freistoss mit unglaublichem Gefühl und Präzision ins linke, hohe Eck. So konnten die Berner doch noch mit einer Führung im Rücken in die Pause gehen.

Auch in der zweiten Spielhälfte hatten die Berner das Geschehen mehrheitlich unter Kontrolle. In der 55. Minute hätte dann auch das 3:1 fallen müssen; L. Ferretti konnte aus halbrechter Position ungestört aufs gegnerische Tor ziehen. Was sich allerdings danach ereignete ist so schwach, dass es mit Worten kaum zu umschreiben ist. Mit dem rechten Aussenrist versuchte der Tessiner den Ball am Torwart vorbei zu schieben, was ihm aber gänzlich misslang, so dass der Ball meterweit am Pfosten vorbei über die Outlinie kullerte. Wäre an diesem Samstag ein Verantwortlicher des Fussballverbandes unter den Zuschauern gewesen, hätte er dem Stürmer wohl auf der Stelle die Lizenz entzogen. In der 62. Minute Kombinierten sich Attanasio und M. Gnägi wunderschön bis vors gegnerische Tor, wo Attanasio schliesslich zum vermeintlichen 3:1 einschob, doch der Treffer wurde wegen einer angeblichen Offside-Position nicht gegeben - ein Fehlentscheid! Nur eine Minute später kamen auch die Gäste wieder einmal zu einer Chance per Freistoss. Der zur Halbzeit eingewechselte Kramer konnte den kernigen Schuss aber gerade noch übers Tor lenken. Wieder eine Minute später waren es dann wieder die Berner, welche einem weiteren Treffer sehr nahe kamen. Wyrsch schaltete sich in den Angriff mit ein und bediente in der Mitte Attanasio, dessen guter Schuss aber gerade noch abgewehrt werden konnte.

In der 71. Minute trugen die Berner einen mustergültigen Konter vor; Schöni lancierte Klipstein über die linke Seite, dieser brachte den Ball mit seinem schwächeren linken Fuss mustergültig zur Mitte, wo Attanasio genug Zeit hatte, sich den Ball zurechtzulegen und souverän zum vorentscheidenden 3:1 einnetzte. In der 89. Minute gelang den Bernern dann sogar noch das 4:1. Attanasio zog über die Rechte Seite vors Tor und legte dann uneigennützig auf Thieme, welcher seinen zweiten Treffer des Abends realisierte.

Obwohl auch an diesem Abend spielerisch noch nicht alles rund lief, war doch eine Steigerung gegenüber den vergangenen Spielen spürbar und das „Füfi“ konnte mit diesem letzten Endes doch klaren Sieg wieder etwas Selbstvertrauen tanken. Es bleibt zu hoffen, dass der Aufwärtstrend anhält und die Berner auch am kommenden Spieltag gegen Holligen wieder Punkte sammeln können.

Aufstellung FC Bern: N. Ferretti (57' Kramer), Wyrsch, Lauterburg (C), Dadic, Preisig (87' Schmid), Schöni, Thieme, M. Gnägi (68' Meier), Schneider (45' Attanasio), Jendly (73' Meyer), L. Ferretti (57' Klipstein / 89' Ballmer).

Tore: 1:0 Schöni (13'), 1:1 SV Safnern (41'), 2:1 Thieme (45'), 3:1 Attanasio (74'), 4:1 Thieme (89')

Bemerkungen: Bern ohne Walpen und Brüllhardt (verletzt) und S. Gnägi (Ferien). Letztes Spiel für Captain Lauterburg - Viel Spass beim Reisen!

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erstellt am: 18.09.2013 | in: Berichte | Datum: | 0 Kommentare

FC Pieterlen - FC Bern

Zwei erfolglose Spiele in Folge fürs Füfi

Nach den Niederlagen gegen Radelfingen und Pieterlen müssen die Berner gegen Safern unbedingt eine Reaktion zeigen und wieder zum Siegen zurückfinden.

Gegen den FC Radelfingen erwischten die Berner den besseren Start und konnten in der 14. Minute durch Gmür in Führung gehen. Nach herrlicher Vorarbeit von Jendly traf der Mittelfeldmann Präzise ins rechte, hohe Eck. In der 29. Minute ging ein gegnerischer Stürmer bei einem Eckball vergessen und glich per Kopf zum 1:1 aus. In der 33. Minute war es Klipstein, welcher sich gegen zwei Gegenspieler durchsetzte und die Berner mit einem sehenswerten Treffer wieder in Führung brachte. In der zweiten Halbzeit versuchten die Berner das Spiel zu kontrollieren und den Vorsprung zu verwalten, was ihnen vorerst auch gelang. In der 85. Minute verloren die Berner das Spielgerät an der eigenen Strafraumgrenze, wonach Radelfingen zum späten 2:2 Ausgleichstreffer kam. Doch in der Nachspielzeit kam es noch schlimmer für die Berner: Nach einem Angriff über die linke Seite gelang dem Heimteam mit einem satten Flachschuss gar der Siegbringende Treffer zum 3:2. In diesem Spiel fehlte den Bernern die nötige Abgeklärtheit, um den Vorsprung über die Zeit zu bringen.

Die Niederlage gegen den FC Pieterlen war dann eine eindeutige Angelegenheit. Bereits in der 4. Spielminute gingen die Gäste in Führung; nach einem unnötigen Ballverlust im Spielaufbau der Berner liess Ferretti einen nicht unhaltbaren Schuss passieren.  Danach hatten die Gastgeber noch einige hochkarätige Chancen, liessen aber glücklicherweise alle davon ungenutzt. Erst kurz vor dem Pausenpfiff gelang den Gästen nach einer schönen Einzelaktion doch noch das 2:0. In der zweiten Halbzeit wussten sich die Berner zwar etwas zu steigern, zu einem Ehrentreffer reichte es allerdings nicht mehr. Das ganze Spiel hindurch war man defensiv zu unkonzentriert und in der Offensive zu harmlos, so dass man den Gegner zu keiner Zeit ernsthaft hätte unter Druck setzen können.

Die Chance zur Rehabilitation bietet sich den Bernern am kommenden Samstag. Die Truppe rund um Trainer Preisig wird dann vor heimischem Publikum gegen den letztplatzierten FC Safern antreten und hoffentlich mit einer überzeugenden Darbietung die durchzogenen Leistungen der vergangenen zwei Spieltage vergessen machen. 

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erstellt am: 18.09.2013 | in: Berichte | Datum: | 0 Kommentare

SC Radelfingen - FC Bern

Zwei erfolglose Spiele in Folge fürs Füfi

Nach den Niederlagen gegen Radelfingen und Pieterlen müssen die Berner gegen Safern unbedingt eine Reaktion zeigen und wieder zum Siegen zurückfinden.

Gegen den FC Radelfingen erwischten die Berner den besseren Start und konnten in der 14. Minute durch Gmür in Führung gehen. Nach herrlicher Vorarbeit von Jendly traf der Mittelfeldmann Präzise ins rechte, hohe Eck. In der 29. Minute ging ein gegnerischer Stürmer bei einem Eckball vergessen und glich per Kopf zum 1:1 aus. In der 33. Minute war es Klipstein, welcher sich gegen zwei Gegenspieler durchsetzte und die Berner mit einem sehenswerten Treffer wieder in Führung brachte. In der zweiten Halbzeit versuchten die Berner das Spiel zu kontrollieren und den Vorsprung zu verwalten, was ihnen vorerst auch gelang. In der 85. Minute verloren die Berner das Spielgerät an der eigenen Strafraumgrenze, wonach Radelfingen zum späten 2:2 Ausgleichstreffer kam. Doch in der Nachspielzeit kam es noch schlimmer für die Berner: Nach einem Angriff über die linke Seite gelang dem Heimteam mit einem satten Flachschuss gar der Siegbringende Treffer zum 3:2. In diesem Spiel fehlte den Bernern die nötige Abgeklärtheit, um den Vorsprung über die Zeit zu bringen.

Die Niederlage gegen den FC Pieterlen war dann eine eindeutige Angelegenheit. Bereits in der 4. Spielminute gingen die Gäste in Führung; nach einem unnötigen Ballverlust im Spielaufbau der Berner liess Ferretti einen nicht unhaltbaren Schuss passieren.  Danach hatten die Gastgeber noch einige hochkarätige Chancen, liessen aber glücklicherweise alle davon ungenutzt. Erst kurz vor dem Pausenpfiff gelang den Gästen nach einer schönen Einzelaktion doch noch das 2:0. In der zweiten Halbzeit wussten sich die Berner zwar etwas zu steigern, zu einem Ehrentreffer reichte es allerdings nicht mehr. Das ganze Spiel hindurch war man defensiv zu unkonzentriert und in der Offensive zu harmlos, so dass man den Gegner zu keiner Zeit ernsthaft hätte unter Druck setzen können.

Die Chance zur Rehabilitation bietet sich den Bernern am kommenden Samstag. Die Truppe rund um Trainer Preisig wird dann vor heimischem Publikum gegen den letztplatzierten FC Safern antreten und hoffentlich mit einer überzeugenden Darbietung die durchzogenen Leistungen der vergangenen zwei Spieltage vergessen machen. 

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erstellt am: 25.08.2013 | in: Berichte | Datum: | 0 Kommentare

FC Bern - FC Bosnjak

Kurioser Sieg im ersten Heimspiel der Saison

Das "Füfi" gewinnt vor heimischem Publikum in einem unnötig knappen Spiel mit 3:2

Nicht nur die Stimmung im Berner Neufeldstadion war gut vor dem Spiel gegen den FC Bosnjak aus dem Seeland, auch die Spieler des "Füfi" waren durchaus gut gelaunt und hochmotiviert, im zweiten Spiel der noch jungen Saison drei weitere Zähler auf ihr Punktekonto zu scheffeln. Preisig liess die Startaufstellung im Vergleich zum Spiel gegen Ittigen praktisch unverändert, einzig auf dem rechten Flügel lief heute Brüllhardt auf. Zudem war an diesem Sonntag erstmals das Jungtalent Dadic spielberechtigt, welcher diesen Sommer zur Mannschaft aus der Hauptstadt wechselte. Unbestätigten Medienberichten zufolge soll der Transfer einer der teuersten der Clubgeschichte gewesen sein. Doch Trainer Preisig konnte dies heute egal sein, denn dank dem zweikampfstarken Dadic hat er nun auch im zentralen Mittelfeld etwas mehr taktischen Gestaltungsspielraum.

Das Spiel begann dann mit einem Paukenschlag. Bereits in der 5. Spielminute erbte Sturmtank Klipstein einen missglückten Querpass der Bosnjaker Verteidigung, umspielte danach mühelos den Torwart und schob aus spitzem Winkel zur 1:0 Führung ein. Dass ausgerechnet Klipstein den ersten Treffer der Partie erzielte, war insbesondere deswegen bemerkenswert, weil dieser heute angeschlagen ins Spiel ging und nur dank dem Einsatz starker Pharmazeutika überhaupt auflaufen konnte.

Der Führungstreffer gab den Bernern weiter auftrieb, und bereits in der 7. Spielminute wurde es schon wieder brandgefährlich vor dem Tor der Gäste. Flügelläufer Wyrsch lancierte Thieme mustergültig in die Tiefe, dieser konnte alleine aufs gegnerische Tor ziehen und zirkelte den Ball gekonnt am Torhüter vorbei, allerdings prallte der Ball vom Pfosten ab und kullerte hinter die Grundlinie. Die Berner waren in der Startphase hochüberlegen und hätten spätestens in der 9. Minute auf 2:0 erhöhen müssen, als sich Attanasio an sämtlichen Abwehrspielern vorbei dribbelte, seinen Schuss dann aber via Torhüter von der Querlatte abprallen sah. Doch dass die Torumrandung heute nicht nur gegen das "Füfi" war, zeigte sich in der 11. Minute, als ein Weitschuss von Bosnjak über Ferretti hinweg flog und ebenfalls am Quergestänge landete. Glücklicherweise konnte der aufgerückte Stürmer den sichergeglaubten Anschlusstreffer nicht im Tor unterbringen und verfehlte aus ungefähr 5 Metern.

In der 22. Minute kam Dadic neu für Brüllhardt ins Spiel, welcher sich am Knie verletzte und nicht mehr weiterspielen konnte. Und dieser Dadic sollte noch für Schlagzeilen sorgen. Doch zunächst war es Attanasio, der erneut eine Riesenchance hatte - Sein Schuss von der Strafraumgrenze wurde aber im letzten Moment noch von einem Verteidiger abgeblockt, hätte aber genau gepasst. In der 33. Minute dann legte der offensive Mittelfeldmann Jendly quer auf den mitgelaufenen Dadic, welcher sich das Leder kurz zurechtlegte um danach aus rund 25 Metern aus halbrechter Position einfach mal drauf zu halten. Sein kerniger Schuss zischte über die Köpfe der Verteidigung und des Torhüters hinweg und schlug unhaltbar in der langen Torecke ein. Was für ein Einstand des Millionenmanns Dadic, für welchen sein Pflichtspieldebüt nicht besser hätte laufen können - einfach Extraklasse! Das 2:0 gab den Bernern zusätzliche Sicherheit, man spielte weiter kontrolliert und defensiv solide, so dass die Gäste kaum je in Tornähe kamen. Zu diesem Zeitpunkt konnte sich niemand vorstellen, dass sich die Berner in diesem Spiel noch die Butter vom Brot nehmen lassen könnten.

Doch wie bereits im ersten Spiel gegen Ittigen gewährten die Berner dem heutigen Gegner aus dem Seeland nach der Pause zu viel Raum, so dass dieser besser ins Spiel kam. Zwar hatte Schöni in der 50. Minute mit einem wuchtigen Weitschuss noch die Chance, auf 3:0 zu erhöhen, doch in der 55. Minute waren es dann die Gäste, welche sich gekonnt durch die Berner Verteidigung kombinierten und mit einem guten Abschluss zum 2:1 Anschlusstreffer kamen. Die Berner mussten sich nun unbedingt wieder finden, wenn sie nicht Gefahr laufen wollten, dieses Spiel noch aus der Hand zu geben.

Doch dies glückte vorerst nicht. Zwar hatte Klipstein in der 62. Minute nach einem Thieme Freistoss die Chance, die Zweitore-Führung wieder herzustellen. Doch sein Kopfball landete in den Händen des gegnerischen Torwarts. Nur drei Minute später lancierten die Gäste einen weiteren gefährlichen Angriff aus dem Mittelfeld heraus. Ein Stümer wurde in die Tiefe lanciert, startete allerdings aus offsideverdächtiger Position. Der Schiedsrichter liess weiterlaufen und Bosnjak kam zum etwas glücklichen aber nicht ganz unverdienten Ausgleich, denn die Berner hatten nach dem Seitenwechsel unnötigerweise das Spieldiktat abgegeben. 

Doch nach dem Ausgleichstreffer ging noch einmal ein Ruck durch die Berner Mannschaft. Es wurde wieder kombiniert und aufs Tempo gedrückt, so dass die Gäste sich hauptsächlich wieder aufs Verteidigen konzentrieren mussten. Zunächst brachten die Chancen von Schneider, Walpen wie auch Jendly noch nichts zählbares ein. In der 88. Spielminute dann aber die Kurioseste Szene des Spiels: nach einer tollen Hereingabe von Jendly hatte ein gegnerischer Verteidiger keine bessere Idee, als die Situation mit einem äusserst unverschämten und unbestritten beabsichtigten Handspiel zu entschärfen, womit er dem unparteiischen keine andere Wahl liess, als auf Penalty und rote Karte zu entscheiden. Zur Verwunderung vieler lief dann nicht der treffsichere Preisig am Elfmeterpunkt auf, sondern der für seine kaltschnäuzigkeit bekannte Schöni. Der Routinier zeigte keinerlei Nerven und verwandelte unhaltbar in die tiefe linke Torecke, worauf der Jubel der Heimmannschaft fast keine Grenzen kannte, und sogar der sonst eher bewegungsträge Ferretti aus seinem Kasten stürmte, um dem Torschützen zu gratulieren. 

Nach dem 3:2 waren die Kicker des FC Bosnjak zu keinerlei Reaktion mehr fähig und die Berner ihrerseits kamen noch einmal zu einer riesen Chance. Nach einem Konter wurde der schnelle Ballmer mit einem weiten Ball gesucht, lange sah es so aus als würde er noch vor dem herauseilenden Torhüter an den Ball kommen. Dieser zündete dann aber noch den Turbo und konnte das Spielgerät denkbar knapp vor dem heraneilenden Ballmer wegspitzeln. Danach beendete der Schiedsrichter die Partie und die Berner durften sich doch noch über 3 Punkte freuen. Zwar waren sie spielerisch klar die Bessere Mannschaft, hatten es sich aber selber zuzuschreiben, dass das Endresultat nur so knapp ausfiel.

Aufstellung FC Bern: N. Ferretti, S. Gnägi, Lauterburg (C), Walpen, Brüllhardt (22' Dadic/ 85' Preisig), Thieme (75' Meier), Schöni, Jendly, Wyrsch, Attanasio (68' Schneider), Klipstein (90' Ballmer)

Tore: 1:0 Klipstein (4'), 2:0 Dadic (33'), 2:1 FC Bosnjak (55'), 2:2 FC Bosnjak (65'), 3:2 Schöni (Penalty - 88')

Bemerkungen: Bern ohne Meyer (Verletzt), L. Ferretti (nicht spielberechtigt), M. Gnägi (Abwesend)

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erstellt am: 21.08.2013 | in: Berichte | Datum: | 0 Kommentare

SC Ittigen b - FC Bern

Erfolgreicher Einstand in der 4. Liga

Der FC Bern schlägt zum Saisonauftakt den SC Ittigen in einem hochstehenden Spiel mit 1:2

Gross war die Vorfreude aller Berner Spieler, nach etlichen Trainingsstunden mit schweisstreibenden Ausdauer-Parcours und unzähligen Liegestützen endlich wieder in einem Ernstkampf antreten zu dürfen. Auch eine gewisse Anspannung war vor dem ersten Spiel nach dem Aufstieg in die vierte Liga vorhanden, wartete doch mit dem SC Ittigen ein schwer einzuschätzender Gegner, welcher in der vergangenen Saison ebenfalls souverän den Aufstieg in die 4. Liga realisierte. Ausserdem mussten die Stadtberner auf die beiden Neuzugänge Lorenzo Ferretti und Midet Dadic verzichten, welche für das erste Spiel der Saison noch nicht spielberechtigt waren.

Die Partie begann äusserst unterhaltsam mit vielen Zweikämpfen und schönen Passkombinationen auf beiden Seiten. Chancen ergaben sich aber für beide Teams meist nur durch Standardsituationen, etwa einem Freistoss von Attanasio, welcher aber zu harmlos war, oder nach einem Eckball vom SC Ittigen, als ein Kopfball das Berner Tor doch klar verfehlte. So richtig gefährlich vor dem Berner Tor wurde es dann aber in der 13. Minute, als im Spielaufbau ein Rückpass zu kurz geriet und so zur perfekten Vorlage für einen Ittiger Stürmer wurde, welcher von halblinker Position aus auf Torwart Ferretti losstürmte und sofort den Abschluss suchte. Doch Torhüterfuchs Ferretti räumte alle Zweifel über seinen mangelnden Fitnessstand aus, als er mit seiner linken Hand blitzzschnell zu Boden ging und den Ball noch aus der tiefen rechten Torecke kratze. In der 16. Spielminute kamen dann auch die Berner zu ihrer ersten Grosschance; Nach einer wunderbaren Kombination, welche bei Torhüter Ferretti begann und schliesslich mit einer Hereingabe von der Grundlinie durch Schneider endete, konnte die Ittiger Verteidigung zwar noch befreien, doch der Ball gelang zu Mittelfeldmann Thieme, welcher das Spielgerät mit seinem Goldfuss aus rund 25 Metern Volley über den Torhüter hinweg in die Maschen dreschte. Das erste Saisontor des neuen "Füfi" war Tatsache, und hätte der Teleclub die Spiele der 4. Liga übertragen, anstatt die Schweizer Cupspiele zu verfolgen, wäre dieser Treffer wohl zum Tor der Runde gewählt worden. 

Der Führungstreffer gab den Bernern Auftrieb, und nachdem die Startphase eine ausgeglichene Angelegenheit war, hatten die Gäste das Spiel von nun an mehrheitlich im Griff und kamen zu mehreren Torchancen, zum Beispiel in der 20. Spielminute, Als Lauterburg mit einem weiten Ball Attanasio anspielte, dieser wiederum bediente Jendly in der Mitte, dessen Schuss verfehlte das Tor dann aber klar. Oder in der 30. Spielminute, als Thieme - überragender Mann der ersten Halbzeit - herrlich in den Strafraum flankte und dort Schneider nur knapp am Ball vorbeisegelte. Trotz der starken Phase des Füfi war von der Berner Verteidigung jederzeit höchste Aufmerksamkeit gefordert, denn die Ittiger hatten einige äusserst agile und torgefährliche Stürmer und offensive Mittelfeldspieler in ihren Reihen. Zu Torabschlüssen Seitens des Heimteams kam es aber eher selten, und wenn doch mal ein Schuss aufs Berner Tor kam, war der dann meistens zu unpräzise oder Ferretti war zur Stelle. In der 41. Minute schaltete sich Aussenverteidiger Stefan Gnägi (trotz Spielsystem mit einer Dreierabwehr!) in die Offensive ein, schnappte sich Klipstein als Sturmpartner und kombinierte sich mit diesem dank einer Reihe von Doppelpässen bis in den Strafraum durch. Dort angekommen startete Klipstein diagonal in die Tiefe, legte sich den Ball bewusst noch zweimal vor bis Gnägi aufgerückt war, um diesem den Ball dann pfannenfertig vor die Füsse zu spielen. Der gelernte Verteidiger liess sich dann nicht zweimal bitten und versenkte das Leder mühelos zum 0:2. 

Danach gab es in der ersten Halbzeit nur noch eine nennenswerte Chance, als ein Ittiger Stürmer in der 43. Minute nach einem Eckball zu einem herrlichen Flugkopfball ansetze, welcher aber glücklicherweise knapp am Pfosten vorbei strich. Danach schickte der Unparteiische die Spieler zum wohlverdienten Pausentee und Trainer Preisig durfte sich für einmal die lauten Worte in der Kabine sparen: "Weiterspielen wie bisher" lautete die Devise.

Das hätten die Stadtberner dann auch liebend gerne gemacht, doch die Ittiger hatten wohl etwas mehr Zucker im Tee und kamen wie verwandelt aus der Kabine, zeigten schönsten Tempofussball und übernahmen sofort das Spieldiktat. Bereits in der 47. Spielminute tankte sich die gegnerische Nummer 9 in einer schönen Einzelaktion durch die Berner Verteidigung und bezwang Ferretti mit einem flachen Schuss in die rechte Ecke. Nur eine Minute später hätte der Ausgleich fallen können, doch nach einem Abschluss aus wenigen Metern sorgte das Aluminium der Torumrandung dafür, dass die Gäste immernoch in Führung lagen.

Die Berner wurden in dieser Phase regelrecht überrannt und kamen kaum noch aus der eigenen Platzhälfte heraus. Erst als man das Spielsystem umstellte und fortan mit vier Verteidigern agierte, und sich zudem die Energiereserven der Ittiger nach dem Sturmlauf der ersten Minuten langsam zu Ende neigten, wurde das Spiel wieder ausgeglichener. Torchancen des Heimteams wurden jetzt wieder seltener, zudem mussten die Ittiger aufgrund des Spielstandes ihre Abwehr öffnen, was den Bernern hin und wieder die Chance zu Kontern eröffnete. Insbesondere Klipstein war in dieser kräfteraubenden zweiten Halbzeit goldwert, weil er die hohen Bälle aus der Berner Hälfte immer wieder wie reife Pflaumen aus der Höhe pflückte und den Ball dann geschickt behauptete, wodurch er seinem Team ermöglichte, die Abwehr neu zu organisieren und seinen Kollegen etwas Zeit zum Durchatmen bescherte. Eine dieser Aktionen mündete dann sogar in der grössten Berner Chance der zweiten Halbzeit, nachdem der unermüdliche Klipstein bis in den Strafraum vorpreschte und dort den auf der 10er Position agierenden Jendly anspielte. Dieser war jedoch etwas zu unentschlossen und hatte grosse Mühe, sich für eine Ecke zu entscheiden, so sah er seinen Abschluss aus nächster Nähe - zum Entsetzen sämtlicher Mitspieler - vom Ittiger Schlussmann entschärft. Schade, denn Klipstein hätte sich seinen zweiten Assist redlich verdient, und Jendly wäre der Torerfolg nach einer starken Partie ebenfalls zu gönnen gewesen. 

Schliesslich spielten die Berner auch noch die letzten auf der Spieluhr verbleibenden Minuten dank einer aufopfernden Mannschaftsleistung schadlos hinunter und durften sich am Ende trotz des knappen Resultats gegen einen starken und äusserst fairen Gegner als verdienter Sieger feiern lassen. Der Einstand in der 4. Liga ist mit diesem Spiel geglückt und es bleibt zu hoffen, dass es in dieser Saison noch viele weitere tolle Spiele vom "Füfi" zu sehen geben wird.

Aufstellung FC Bern: N. Ferretti (Kramer), Walpen, Lauterburg (Preisig), S. Gnägi, Schöni, Thieme, Wyrsch, Schneider (Meier), Jendly, Attanasio (Ballmer), Klipstein

Tore: 0:1 Thieme (16'), 0:2 S. Gnägi (41'), 1:2 Ittigen (47')

Bemerkungen: FC Bern ohne Meyer (verletzt), M. Gnägi und Brüllhardt (beide abwesend), Dadic und L. Ferretti (nicht spielberechtigt), Ballmer mit Pflichtspieldebüt beim "Füfi"

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erstellt am: 18.06.2013 | in: Berichte | Datum: | 0 Kommentare

Kein Titel

Das "Sächsi" beendet erfolgreiche Saison ungeschlagen

Gegen den SC Holligen 94 setzt sich der FC Bern im letzten Spiel der Saison mit 2:1 durch und feiert danach ausgelassen den ungefährdeten Aufstieg

Das letzte Spiel der Berner Fussballgötter wollte sich natürlich keiner entgehen lassen. So verwunderte es keineswegs, dass das Berner Neufeld Stadion bis auf den letzten Platz ausverkauft war, und im Vorfeld die Tickets auf dem Schwarzmarkt zu horrenden Preisen gehandelt wurden. Obwohl der Aufstieg des "Sächsi" bereits seit geraumer Zeit feststand, waren sich die Spieler ihrer Pflicht bewusst, nämlich das von Spektakel verwöhnte Publikum auch heute mit höchster Fussballkunst zu verzaubern. Schliesslich wollte man ja auch in diesem eigentlich unbedeutenden Spiel die Ungeschlagenheit in dieser Saison wahren und ausserdem war es dies das letzte Spiel der beiden "Sächsi" Leitwölfe Sager und Abu Tayeh, welchen man mit einem Sieg einen angemessenen Abgang bereiten wollte.

Die erste Chance des Spiels gehörte dem Heimteam: Jendly versuchte es mit einem wuchtigen Schuss, welcher der Torhüter abzuwehren vermochte. Der listige Heber Abu Tayehs aus spitzem Winkel verpasste das Gehäuse danach nur hauchdünn (3'). Danach folgte die erste Chance der Gäste, welche ihren gut getretenen Freistoss vom glänzend reagierenden Kramer abgewehrt sahen (5'). Nur eine Minute später war es wieder Holligen, welche sich durch die Berner Verteidigung spielten und erneut an Kramer scheiterten, welcher hellwach in diese Partie startete. In der 10. Minute fiel dann das 0:1 für die Gäste doch noch: Nach einem Freistoss von der rechten Seite segelte der Ball an Freund und Feind vorbei und landete ohne Berührung hinter Kramer, welcher sich in dieser Situation von seinen Hintermännern etwas im Stich gelassen fühlte. Der Führungstreffer für Holligen war die logische Folge aus einer Startphase, in welcher die Berner zu wenig engagiert spielten und den Gästen das Spieldiktat überliess.

Doch das "Sächsi" reagierte keinesfalls geschockt und versuchte sofort, den Rückstand wieder gut zu machen. Nach einem langen Ball von Preisig auf den pfeilschnellen Brüllhardt legte sich dieser den Ball etwas zu weit vor, so dass der Torhüter klären konnte. Danach ergaben sich nicht mehr so viele Chancen wie noch zu beginn des Spiels und die Mannschaften neutralisierten sich grösstenteils im Mittelfeld. Nur Abu Tayeh versuchte es in seinem Abschiedsspiel einige Male mit guten Distanzschüssen, welche aber leider einen Tick zu unpräzise ausfielen. Trotzdem kamen die Berner immer besser ins Spiel und übernahmen das Spieldiktat, während die Gäste für ihren furiosen Start Tribut zu zahlen schienen. In der 35. Minute zog Sager alleine auf den Holliger Schlussmann zu, umtanzte diesen gekonnt, nur um danach bei der Schussabgabe auszugleiten und das leerstehende Tor zu verfehlen. Doch mit jeder Offensivaktion tankten die Spieler des "Sächsi" mehr Selbstvertrauen und es zeichnete sich ab, dass die Berner diese Partie noch drehen würden. Doch nur wenige Minuten später folgte eine unschöne Szene im Berner Strafraum: Der herauseilende Kramer prallte unglücklich mit einem eigenen Abwehrspieler zusammen, worauf er mit schmerzverzerrtem Gesicht das Spielfeld verlassen musste und nicht mehr ins Spiel zurückkehren konnte. Man befürchtete schlimmes für Kramer, welcher bereits einen grossen Teil dieser Saison verletzungsbedingt verpasste. Ersetzt wurde unsere Nummer 1 durch den Aussenverteidiger Meyer, welcher in seiner Juniorenzeit bereits zwischen den Pfosten stand. Doch auch nach dieser Umstellung machten die Berner unerschrocken weiter und drangen auf den Ausgleich. Klipstein bewies in der 42. Minute seine hervorragende Spielübersicht, als er sich als Stürmer das Spielgerät in der eigenen Platzhälfte ergatterte und danach mit einem 20-Meter-Pass herrlich auf den in die Tiefe startenden Brüllhardt spielte. Dieser behielt die Nerven und schob den Ball zum richtigen Zeitpunkt am Holliger Towart vorbei zum 1:1 Ausgleich. Für Brüllhardt war dies der verdiente Lohn für zuletzt äusserst starke Auftritte, welche aber bis anhin nicht mit einem Torerfolg belohnt wurden.

Die zweite Halbzeit wurde von beiden Mannschaften verhalten angegangen und keine der beiden Mannschaften wollte bereits früh wieder in Rückstand gelangen. Trotzdem waren die Berner die aktivere Equipe und erspielten sich erneut einige gute Chancen durch Abu Tayeh, welcher seinen Kopfball nach einem Eckstoss über das Tor setzte (46') und Klipstein, welcher das Gehäuse mit einem spektakulären Volley knapp verfehlte, nachdem Schöni in Brasilianischer Samba-Manier gleich mehrere Gegenspieler auf engstem Raum austanzte (54'). In der 70. Minute hätte Schöni den Führungstreffer erzielen müssen, als er alleine aufs Tor der Holliger ziehen konnte. Sein Schuss ging allerdings am rechten Pfosten vorbei. In der 78. Minute überschlugen sich dann die Ereignisse: Nachdem Brüllhardt von der mittlerweile müde wirkenden Holliger Hintermannschaft vergessen wurde und sich völlig unbedrängt auf den Weg zum 2:1 machte, wurde er vom Holliger Schlussmann mit einem Notbremsefoul zu fall gebracht. Die logische Konsequenz war die Rote Karte sowie einen Freistoss von der Strafraumgrenze aus, für welchen sich Attanasio verantwortlich zeigte. Nachdem sich ein gegnerischer Mittelfeldmann das Torhütertricot überstreifte und der Scheidsrichter das Spiel wieder freigab, schlenzte Attanasio das Leder wuchtig aber eher unplatziert über die Mauer hinweg in die Tormitte, wo der eher unbegabte Schlussmann den Ball nicht festhalten konnte und zwischen seinen Beinen hindurch passieren liess. Der Torjubel war ausgelassen und das Tor völlig verdient, hätten die Berner den Führungstreffer bereits in der vorangegangenen Szene erzielt, wenn der Schiedsrichter nicht voreilig gepfiffen hätte. 

Im Anschluss spielten die Berner kontrolliert weiter und die müden Holliger kamen kaum noch vors Berner Tor. Das "Sächsi" hätte in der 85. Minute sogar noch auf 3:1 erhöhen müssen, als Meier nach einem Flügellauf pfannenfertig für den zuvor als Stürmer eingewechselten Ferretti auflegte. Dieser zögerte aber einen Augenblick und verpasste so unglücklicherweise die Hereingabe. So werden wir wohl nie erfahren, wie der Torjubel des Tessiner Torhütertalents aussieht. Glücklicherweise wissen wir aber, wie der Tessiner einen Aufstieg feiert, denn kurz danach war das Spiel zu Ende und die Helden des Sächsi bejubelten die äusserst erfolgreiche Saison in einer feucht-fröhlichen Feier bis in die frühen Morgenstunden.

Vielen Dank an alle Beteiligten für die tolle Saison, insbesondere Steve - ohne dich wäre das alles nicht möglich gewesen! Ein spezielles Dankeschön gilt den Verantwortlichen FC Bern, welche uns von Anfang an grosses Vertrauen entgegengebracht haben, und natürlich all den Fans, welche uns bei sämtlichen Spielen toll unterstützen! Zu guter Letzt noch alles Gute für die Zukunft an Röschu, Gäbu und Balosso: Es war eine geile Zeit mit euch - eure Sprüche werden in der Garderobe schmerzlichst vermisst werden. Aues geili Sieche, merci viumau!  

Aufstellung FC Bern: Abu Tayeh, Sager und ihre 9 Freunde.  

Bemerkungen: Entwarnung bei Kramer - Nichts gebrochen! Sager wird seine Aktivkarriere beenden und sich seinen familiären Pflichten in der Innerschweiz widmen, während Abu Tayeh dem Ruf des Geldes folgt und seine Karriere im Ausland fortsetzen wird. 

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erstellt am: 18.06.2013 | in: Berichte | Datum: | 0 Kommentare

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Knapper Sieg gegen Weissenstein im Abschiedsspiel von Wyrsch

Dank einem Geniestreich von Thieme gewinnt das "Sächsi" in Weissenstein mit 0:1

Vergangenen Montag traten die bereits als Aufsteiger feststehenden Jungs des "Sächsi" gegen die drittplatzierten Kicker vom FC Weissenstein an. Der strömende Regen war nicht gerade die beste Voraussetzung für höchste Fussballkunst, und trotzdem verirrten sich einige Fans in die Sportanlage Weissenstein und unterstützten von der Seitenlinie aus ihre Lieblingsmannschaft. Ausserdem war dies das letzte Spiel des legendären Aussenverteidigers Wyrsch, welcher aus diesem Grund auch die Captainbinde trug.

Von Beginn weg entwickelte sich ein interessantes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten, wobei der FC Bern eher bemüht war, das Spiel zu machen, während Weissenstein stets auf Konter lauerte. In der 10. Minute vergab Attanasio die erste grosse Chance des Spiels, als er seinen Abschluss mit dem Aussenrist knapp am Gehäuse vorbeiziehen sah. Nur eine Minute später dann eine wunderbare Kombination von Klipstein über Attanasio zu Kusi, welcher vor dem Tor aber einen Tick zu lange zögerte, so dass der Torwart gerade noch entschärfen konnte. In der 17. Minute dann die wohl spektakulärste Szene des ganzen Spiels: nach einigen Unstimmigkeiten in der Berner Verteidigung konnten gleich zwei Weissensteiner Angreifer unbedrängt aufs Tor von Kramer losstürmen. Der Berner Goalie behielt die Nerven, blieb bis zum letztmöglichen Augenblick auf der Linie kleben und spekulierte bei der Schussabgabe des Stürmers auf die rechte Torecke. Unglücklicherweise entschied sich der Angreifer aber für die Tormitte, so fuhr Kramer in seiner Verzweiflung noch in der Luft seinen rechten Fuss aus und konnte das Leder doch tatsächlich noch über die Querlatte lenken! Die Zuschauer rieben sich verwundert die Augen und ein raunen, das wohl bis zum Bärengraben hörbar war, ging durch das Weissensteiner Stadion - wo der Stadionspeaker wohl schon freudig den heimischen Führungstreffer ankündigen wollte.

Nachdem in der 18. Spielminute aus einem schön anzusehenden Angriff mit Jendly und Klipstein keinen Torerfolg resultierte, war es dann in der 30. Minute wieder der FC Weissenstein, welcher dem Führungstreffer sehr nahe kam. Ein besonders furchtloser Stürmer tanzte gleich zwei Berner Verteidiger aus und umspielte danach auch noch Goalie Kramer. Allerdings fehlten ihm dann auf den letzten paar Zentimetern die Kraft, so dass er etwas aus dem Gleichgewicht kam und seinen Schuss nur vom rechten Pfosten abprallen sah. Grosses Glück für die Berner in dieser Situation, hätte der Weissensteiner doch nur noch ins leere Tor einzuschieben gebraucht. Kurz vor dem Pausenpfiff drückte das "Sächsi" dann noch einmal gehörig auf den Führungstreffer. In der 40. Minute segelte Walpen nur wenige Zentimeter an einer Hereingabe per Freistoss vorbei, und in der 41. Minute scheiterte Klipstein ab Weissensteiner Schlussmann, nachdem er den Ball nicht wunschgemäss traf.

In der zweiten Halbzeit ereigneten sich nur wenige Torszenen, die Partie spielte sich hauptsächlich im Mittelfeld ab und die Gangart wurde etwas ruppiger. In der 60. Minute traf Jendly nach einer massgeschneiderten Flanke von Attanasio mit seinem wuchtigen Abschluss nur die Latte - der Torhüter wäre chancenlos gewesen. Danach setzten die beiden Mannschaften ihren Abnützungskampf im Mittelfeld fort, wobei der Schiedsrichter einige male den gelben Karton in die Höhe strecken durfte. 

Als sich die Zuschauer langsam aber sicher mit einem Torlosen Unentschieden anfreundeten, kam die Minute des in der zweiten Halbzeit eingewechselten Thieme. Als der Schiedsrichter in der 79 Minute nach einem Foulspiel einen Freistoss für Bern aus rund 21 Metern pfiff, schnappte sich Thieme selbstbewusst die Kugel, verlangte bewusst keinen Abstand und wartete geduldig wie ein alter Fuchs, bis der Torwart sich zum Pfosten bewegte um seinem Mauer zu richten. Da packte Thieme die Chance beim Schopf, zirkelte den Ball über die perplex wirkenden Abwehrspieler in der Mauer hinweg in die Rechte Torecke, wo weit und breit kein Torwart in der Nähe stand. Welch ein Geniestreich der Nummer 10! Der Jubel war riesig, und bei dem einen oder anderen Spieler war auch etwas Schadenfreude auszumachen, hatten sich die Weissensteiner doch im Verlauf der Spiels nicht gerade als die fairsten Sportsmänner präsentiert.

Die letzten minuten nach dem Führungstreffer spielten die Berner Kicker ruhig und routiniert, so dass man sich zu keiner Zeit Sorgen machen musste, die drei Punkte noch aus der Hand zu geben. Schliesslich pfiff der Schiedsrichter die Partie ab und die Jungs des "Sächsi" feierten ihren 14. Saisonsieg gegen einen starken FC Weissenstein, welcher sich gut auf den Aufsteiger eingestellt hatte und die drei Punkte nur nach einem harten und engagiertem Kampf hergab.

Aufstellung FC Bern: Captain Wyrsch und 10 andere Mannen.

Tore: 0:1 Thieme (79')

Bemerkungen: Merci Balosso - immer eine vo üs!

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erstellt am: 02.06.2013 | in: Berichte | Datum: | 0 Kommentare

Medspor home

2. Juli 2013, 13.30 Neufeld: FC Bern 6 - Medsport

Bei frühlingshaften 15 Grad gewann das „Sächsi“ gegen ein kämpferisches Medsport 5:1. Mit gefälligem Kombinationsspiel spielte sich die Truppe des abwesenden Coaches Preisig zum dreizehnten Saisonsieg und bestätigte damit auf eindrückliche Art und Weise den in der Vorwoche erreichten Aufstieg.

Vor dem Spiel warnte Interimscoach Brüllhard vor den formstarken Medsportlern und stellte sein Team dementsprechend etwas defensiver ein, als in den vergangenen Partien. In einem 4-4-2 startete das „Sächsi“ äusserst konzentriert in die Begegnung und kam sogleich zu ersten Abschlussmöglichkeiten. In der fünften Minute fasste sich Neo-Innenverteidiger Walpen ein Herz und verliess die eigene Platzhälfte, um goldrichtig für die Hereingabe von Klipstein im Strafraum wieder aufzutauchen. Dank einer feinen Ballannahme und einem eiskalten Flachschuss in die nahe Ecke erzielte Walpen das standesgemässe 1:0.

In der Folge dominierten die Berner das Geschehen auf dem Plastikrasen. Es war erneut Walpen, der mit seinem Kopfball nach einem Eckball von Schöni das 2:0 hätte erzielen müssen. Wenig später wurde Meyer von Abu-Tayeh lanciert und konnte nur knapp vom gegnerischen Torhüter gestoppt werden. Nach zwanzig Minuten wurde der heute äusserst starke Klipstein im Medsport-Strafraum von den Beinen geholt: Elfmeter. Entgegen der allgemein bekannten Regel trat der Gefoulte gleich selber als Schütze an. In beiden Versuchen (der Elfmeter musste wiederholt werden) traf er flach in die linke Ecke.

Medsport, das bis zu diesem Zeitpunkt kaum eine nennenswerte Torchance zu verzeichnen hatte, kam in der 27. Minute zum Anschlusstreffer, als Walpen seinen obligaten Elfmeter verschuldete. Kramer ahnte die Ecke, erreichte den präzis getretenen Ball jedoch nicht mehr. Die Berner liessen den Gegner jedoch nicht zur Ruhe kommen, als Sager wenige Minuten später den Ball gefühlvoll über den gegnerischen Torhüter hob. In höchster Not klärte der zurückgeeilte Medsport-Innenverteidiger per Fallrückzieher auf der Linie. Es folgten weiter mehr oder minder hochkarätige Chancen, die jedoch bis zur Pause  nicht zum Torerfolg führten.

Bereits kurz nach der Pause erhöhte Klipstein mit einem Doppelschlag auf 4:1. Zuerst zirkelte er den Ball von halblinks in die weite rechte Ecke. Anschliessend hob er den Ball mit seiner feinen Technik gekonnt über den Torhüter. Nach diesen beiden Treffern waren die Medsportler sichtlich geknickt und das „Sächsi“ fand nun noch mehr Platz für seine Kombinationen. Angesichts des Vorwärtsdrangs, den die Berner nun entwickelten, ergab sich auch für Medsport die eine oder andere Gelegenheit. Der souveräne Berner Schlussmann Kramer, der heute das erste Mal seit seiner Verletzung über 90 Minuten im Tor stand, parierte aber alle Abschlussversuche ohne Mühe.

Trotz guter Möglichkeiten dauerte es bis in die 77. Minute, bis das Sächsi zum 5:1 Schlussresultat erhöhen konnte. Sager zog alleine auf das Medsport-Tor los und erzielte im Nachschuss das längst fällige fünfte Tor. In der Folge schwanden bei vergleichsweise tropischen Verhältnissen die Kräfte beider Mannschaften sichtlich, so dass die Partie gemächlich dem Ende entgegenplätscherte. Nach 88 Minuten hatte der gute Schiedsrichter genug gesehen und pfiff die Partie ab, auch um die gegen Schluss unnötig erhitzen Gemüter auf beiden Seiten abzukühlen. Den Bernern wars Recht, stand doch noch die wohlverdiente Aufstiegspasta auf dem Programm: Grazie Gianni!

Aufstellung FC Bern: Kramer, Wyrsch, Lauerburg (C), Walpen, S. Gnägi, Jendly (2. HZ. Brüllhard), Abu Tayeh, Schöni, Meyer (2. HZ. Schneider), Sager (1. HZ. Attanasio), Klipstein (2. HZ. Sager)

Tore: 1:0 Walpen (5‘), 2:0 Klipstein (P.) (20'), 2:1 Medsport (P.) (27'), 3:1 Klipstein (49‘), 4:1 Klipstein (50‘), 5:1 Sager (77‘)

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erstellt am: 29.05.2013 | in: Berichte | Datum: | 0 Kommentare

grosshöchstetten uswärts

Englische Woche fürs "Sächsi"

Aus zwei durchschnittlichen Spielen resultieren für den FC Bern vier Punkte

Am 22.5. Fand das Auswärtsspiel gegen den FC Kaufdorf auf dem Programm und die Spieler des "Sächsi" waren topmotiviert, konnten sie doch an diesem Tag einen wichtigen Schritt richtig Aufstieg machen. Nur leider drückten Platzverhältnisse und Wetter (es zog ein unverschämt kalter Wind im ländlichen Kaufdorf) etwas auf die Stimmung. Die Berner starteten überzeugend und M. Gnägi kam bereits nach 6 Minuten nach einem Eckball von Schöni zu einer ersten Grosschance. Sein Kopfball verpasste jedoch das Gehäuse nur um wenige Zentimeter. In der 14. Minute war es wieder M. Gnägi, welcher im Strafraum uneigennützig auf Brüllhardt legte. Dessen Abschluss traf aber nur den Pfosten, welch ein Pech! Nachdem Murer in der 24. Minute den Führungstreffer der Gastgeber dank tollen Herauslaufen verhindern konnte, waren es in der 32. Minute wieder die Berner, welche dem Führungstreffer ganz nahe kamen: Nach einem Freistoss von Gnägi entstand Konfusion im 16er, schliesslich kam Schneider an den Ball und lupfte das Spielgerät gefühlvoll über den Torwart, doch zu seinem Entsetzen konnte ein Verteidiger noch auf der Linie klären. Danach gelang das Leder in die Füsse von Attanasio, welcher doch tatsächlich dem bereits am Boden liegenden Torhüter in die Arme schoss. In dieser Szene kam bei den Bernern Unglück und Unvermögen zusammen. In der 44. Minute kam ein Kaufdorfer Kicker nach einem Krassen Abwehrfehler im Berner Strafraum zu Fall und der Unparteiische entschied folgerichtig auf den Penaltypunkt. Murer ahnte zwar die Ecke, hatte aber keinerlei Abwehrchancen, der Schuss war zu präzise. 

Die Berner begannen die zweite Halbzeit stärker und versuchten trotz schwer bespielbarem Untergrund, druck auf das Tor der Gastgeber auszuüben. Trotzdem kam es nur zu sehr wenigen Torszenen. Weder Attanasio per Freistoss und Sager im Nachschuss (54'), noch Schöni aus der Distanz (62') waren erfolgreich. Zudem hatten die Berner in der 65. Minute den zweiten Aluminiumtreffer des Abends zu beklagen. Ab der 78. Minute waren die Kaufdorfer nur noch zu 10., nachdem ein Abwehrspieler die zweite gelbe Karte zu sehen bekam. Dies gab den Bernern noch einmal sichtlich Aufschwung und in der 82. Minute dann die Erlösung: Walpen traf nach einem Eckball herrlich per Kopf zum 1:1 Ausgleichstreffer. Danach warfen die Berner noch einmal alles nach vorne, doch das Erlösende Siegestor wollte nicht mehr fallen. So trennten sich der FC Kaufdorf und der FC Bern in einer eher langfädigen aber kampfbetonten Partie 1:1 unentschieden.

Aufstellung FC Bern: Murer, Wyrsch, Walpen, S. Gnägi (2. HZ Meyer), Abu Tayeh (C), M. Gnägi (2. HZ Jendly), Brüllhardt, Klipstein (2. HZ Sager), Attanasio (2. HZ Meier), Schneider

Tore: 1:0 Kaufdorf (44'), 1:1 Walpen (82')

Am darauffolgenden Samstag traten die Berner erneut auf auswärtigen Naturrasen gegen den letztplatzierten FC Grosshöchstetten-Schlosswil an. Die Vorgabe von Trainer und Vorstand war klar: drei Punkte mussten her. Das "Sächsi" agierte mit nur drei Abwehrspielern und einem offensiven Spielsystem, man wollte den Aussenseiter von Anfang an unter Druck setzen. Dies gelang nur mit mässigen Erfolg, denn die Grosshöchstetter verteidigten geschickt und liessen dank ihrer gut massierten Abwehr nur wenige gute Chancen zu. Nachdem in der Startviertelstunde zweimal Klipstein und einmal Attanasio nur knapp den Torerfolg verpassten, musste es in der 24. Minute Jendly richten. Nach einem herrlichen Zuspiel vom Offensivmotor Schöni kam Jendly vor dem herauseilenden Torhüter an den Ball und versenkte eiskalt zum 1:0 Führungstreffer. Der Bann war gebrochen und weitere Tore konnten folgen dachten sich die Zuschauer, doch nur eine Minute später pfiff der Schiedsrichter auf der Gegenseite Penalty. Abu Tayeh ging im eigenen Strafraum etwas ungestüm in den Zweikampf, der Penaltyentscheid war vertretbar. Murer hatte keine Chance und so war das Spiel wieder ausgeglichen. Der Ausgleichstreffer der Gastgeber schien die Berner etwas aus dem Konzept zu bringen, so dass sie sich in der ersten Halbzeit keine nennenswerten Torchancen mehr erarbeiten konnten. Auf der Gegenseite hingegen verpassten die Gastgeber den Führungstreffer mit einem schönen Heber nur ganz knapp.

Die Spieler des "Sächsi" waren also mächtig gefordert in der zweiten Halbzeit, und glücklicherweise haben die Berner einen Mann wie Jendly im Kader, welcher in einer schwierigen Partie we der heutigen alleine für den Unterschied sorgen kann, wenn es dem Rest des Teams nicht wunschgemäss läuft. In der 48. Minute kam eben dieser Jendly rund 25 Meter vor dem Tor in Ballbesitz, zögerte keine Sekunde und drosch den Ball Richtung Tor. Der Torhüter streckte sich zwar, konnte den gut platzierten Schuss aber nicht mehr parieren, so dass die Berner zum zweiten Mal in diesem Spiel in Führung lagen. Danach übernahmen die Berner immer mehr das Spieldiktat und drückten auf das 3:1. Zunächst verpasste aber Klipstein in der 64. Minute nach schöner Einzelleistung knapp das Tor, und der Abschluss Schönis in der 68. Minute wurde vom Torhüter in höchster Not abgewehrt. In der 78. Minute bewies M. Gnägi, dass es auch anderst geht: nach einem Abpraller krallte er sich den Ball und lobte diesen perfekt über den Torwart in die linke Ecke zum 3:1 - die Vorentscheidung! Danach setzte in Grosshöchstetten ein wolkenbruchartiger Regen ein und das Terrain wurde sehr glitschig. Trotzdem versuchten die Berner weiter offensiv Akzente zu setzen und schnürten die müde wirkenden Gastgeber in deren Platzhälfte ein. In der 80. Minute verpasste der kurz zuvor eingewechselte Meier nach schöner Kombination mit Sager das 4:1 nur knapp. In der 81. Minute dann das nächste Highlight: Kramer wurde nach langer Verletzungspause eingewechselt und nahm endlich wieder einmal seinen Platz zwischen den Pfosten ein. Viel zu tun erhielt er allerdings in den Schlussminuten nicht mehr, das Spiel endete mit einem schlussendlich doch verdienten 1:3 für die Berner.

Aufstellung FC Bern: Murer (2. HZ. Kramer), Wyrsch, Preisig (2. HZ. Lauerburg), Walpen, Jendly (2. HZ. S. Gnägi), Abu Tayeh (C), Meyer (2. HZ. M. Gnägi), Schöni, Thieme, Attanasio (2. HZ. Meier), Klipstein (2. HZ. Sager)

Tore: 0:1 Jendly (24'), 1:1 Grosshöchstetten (25'), 1:2 Jendly (48'), 1:3 M. Gnägi (78')

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erstellt am: 16.05.2013 | in: Berichte | Datum: | 0 Kommentare

vs. Bolligen @ home

Geglückte Revanche gegen Starkes Bolligen

Das "Sächsi" schlägt den FC Bolligen in einem spanennden Spiel 2:1 und revanchiert sich so für das unglückliche Unentschieden aus der Vorrunde

Bei ungefähr 15 Grad Lufttemperatur - also perfektem Fussballwetter - standen sich am vergangenen Sonntag der FC Bern und der FC Bolligen gegenüber. Diese Affiche versprach einige Spannung, war der FC Bolligen doch die einzige Mannschaft, welche dem "Sächsi" in der Vorrunde Punkte abknöpfen konnte.

Die Berner machten sich also auf ein schwieriges Spiel gefasst, und die ersten Spielminuten bestätigten diese Vermutung. Die Bolliger agierten mit nur einer Sturmspitze, standen äusserst defensiv und machten die Räume ab dem Mittelfeld extrem eng, so dass die Berner mühe hatten, ihren attraktiven Tiki-Taki Fussball aufzuziehen. Jedenfalls gilt dies für die ersten vier Minuten, denn in der 5. Spielminute zeigte die Berner Mittelfeldachse, aus welchem Holz sie geschnitzt ist. Eine wunderbare Kombination von Abu Tayeh via Schöni zu Thieme und direkt weiter zu Atttanasio, und schon stand der Stürmer alleine vor dem Tor. Der Italienische Spitzenfussballer liess sich natürlich nicht zweimal bitten und versenkte nach der wahrscheinlich schönsten Kombination des FC Bern in dieser Rückrunde eiskalt in die linke Torecke. Der Jubel war riesig, denn die Berner wussten noch aus der letzten Begegnung gegen Bolligen, wie schwer das Toreschiessen gegen diese Mannschaft ist. In der 11. Spielminute kam Attanasio zur Chance, seinen zweiten Treffer dieses Abends zu realisieren. Nachdem er mit einem weiten Ball von Preisig herrlich in Szene gesetzt wurde, scheiterte er aber ab gut reagierenden Bolliger Torwart. In der 15. Minute folgte die nächste Chance durch die selben Akteure: Freistoss Preisig, aber Attanasio zu unplatziert.

Nach dem Startfurioso der Berner flachte das Spiel nach der ersten Viertelstunde zunehmends ab. Zwar hatte das "Sächsi" sehr viel Ballbesitz, doch das Bolliger Abwehrbollwerk stand sehr gut und agierte fehlerfrei, so dass es praktisch zu keinen hochkarätigen Chancen mehr kam. Doch glücklicherweise war die Taktik der Bolliger so defensiv, dass die Berner zu keiner Zeit einen Gegentreffer fürchten mussten. Das zumindest glaubten die Zuschauer, bis in der 31. der Schock folgte: Nach einer Ungenauigkeit im Mittelfeld verloren die Berner im Aufbauspiel den Ball, ein Bolliger schnappte sich das Spielgerät und drosch dieses aus rund 30 Metern über den weit vor seinem Kasten stehenden Murer zum 1:1 Ausgleichstreffer. So schnell kann es im Fussball gehen, und dank des Ausgleichs war die Berner Offensivabteilung nun wieder gefragt - blöd nur, kam man in der ersten Halbzeit kaum mehr vors gegnerische Tor! 

Auch in der zweiten Halbzeit änderte sich an dieser Situation kaum etwas. Die Berner waren zwar gewillt, den Führungstreffer zu erzielen, doch die Offensivbemühungen endeten oft schon kurz nach der Mittellinie. Erst in der 58. Spielminute kamen die Berner wieder zu einer guten Torchance nach einem Freistoss aus rund 20 Metern. Schöni nahm Mass und zirkelte den Ball herrlich über die Mauer, doch der Torhüter war hellwach, reagierte glänzend und kratzte den Ball noch aus dem Winkel. Das Spielende rückte nun immer näher und der Gedanke, vor eigenem Anhang gegen den FC Bolligen erneut Punkte liegen zu lassen konnte keinem der Berner so richtig gefallen. Schon gar nicht Preisig, welcher sich dazu entschloss, das Spielsystem zu ändern. Ein Verteidiger musste seinen Platz für einen zusätzlichen Offensivmann räumen, so dass man für die restlichen dreissig Minuten mit einer Dreierabwehr agierte. So hatten die Berner in der Offensive etwas mehr Durchschlagskraft, doch auch die Bolliger hatten nun mehr Raum und kamen ihrerseits öfters zu Torchancen - es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, vorerst aber ohne Tore auf beiden Seiten.

In der 86. Spielminute, als sich die meisten Zuschauer wohl schon mit einem Remis abgefunden hatten, waren die Berner noch immer bemüht, den entscheidenden "Lucky Punch" zu landen. Edeljoker Sager wollte es noch einmal wissen und zog über die rechte Seite an die Grundlinie, von wo er auf den ersten Pfosten flankte. Dort kam der furchtlose Abu Tayeh angebraust, welcher sich tollkühn in den Ball warf und per Kopf irgendwie eine Lücke zwischen Pfosten, gegnerischen Beinen und Torwart fand. Der Ball überquerte die Linie und der anschliessende Jubel war grenzenlos! Welche Erleichterung bei den Bernern, als die beinahe unbezwingbare Bolliger Abwehr doch noch überlistet werden konnte! Und welch ein Effort von Abu Tayeh, der sich auch nach einer laufintensiven ersten Halbzeit nicht zu schade war, in den Schlussminuten noch in den von Angreifern gefürchteten Torraum vorzudringen und dort seinen ansehnlichen Kopf hinzuhalten.

Die letzten Spielminuten waren an Hektik und Spannung kaum mehr zu übertreffen. Die Bolliger übten das erste mal in diesem Spiel Druck auf das Berner Tor aus und wollten den Ausgleich unbedingt wiederherstellen. Die Berner ihrerseits wirkten teilweise etwas unorganisiert, konnten aber mit Kampf und Wille dagegenhalten. Als auch der letzte Eckball der Gäste, bei dem sich sogar der Torwart mit in den Angriff einschaltete, ohne Erfolg blieb, pfiff der Schiedsrichter das Spiel ab. Die Revanche gegen die starke Bolliger Mannschaft war geglückt, und die Berner bewiesen in diesem Spiel auf eindrückliche Weise ihre hervorragende Mannschaftsmoral.

FC Bern - FC Bolligen

Tore: 1:0 Attanasio (5'), 1:1 Bolligen (31'), 2:1 Abu Tayeh (86')

Aufstellung FC Bern: Murer, Walpen, Lauterburg (C), Preisig (60' Meyer), S. Gnägi (49' Wyrsch), Abu Tayeh, M. Gnägi (62' Meier), Thieme (49' Sager), Schöni, Jendly (57' Brüllhardt), Attanasio

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erstellt am: 06.05.2013 | in: Berichte | Datum: | 0 Kommentare

vs. Mazedoniä @home

Das "Sächsi" mit Pflichsieg gegen den FC Makedonija

Im Duell des Erstplatzierten gegen den Letzten der Gruppe 5 gewinnt der FC Bern ohne zu glänzen mit 3:0.

Bei herrlichem Fussballwetter standen sich der FC Bern und der FC Makedonija im Berner Neufeld Stadion gegenüber. Nicht nur der Kunstrasen kochte unter der herrlichen Frühlingssonne, auch die Stimmung unserer aus der ganzen Schweiz zahlreich angereisten Fans war nahe am Siedepunkt - durften sie doch nach dem Überzeugenden 8:0 aus der Hinrunde eine ereignis- und vor allem torreiche Partie erwarten. Doch dass der heutige Gegner nicht mit dem Makedonija aus der Vorrunde zu vergleichen ist, verriet bereits ein Blick auf die Mannschaftsaufstellung: auf einigen Positionen kamen Spieler der ersten Mannschaft (4. Liga) zum Einsatz. Deshalb richtete sich Preisig bereits in der Kabine mahnend an seine Spieler und brachte zum Ausdruck, dass der heutige Gegner auf keinen Fall zu unterschätzen sei. Im Anschluss folgte die für Preisig typische, überaus motivierende Mannschaftsansprache - dank welcher er trotz seines noch jungen Alters bereits auf der Trainer-Wunschliste einiger internationalen Top-Adressen stehen dürfte. Doch wer Preisig kennt der weiss: Solange dieser noch zwei Beine hat, wird er weiter Fussball spielen - und so ging er auch heute mit grossem Siegeshunger auf den Platz und leitete dort heute die Abwehr, da Captain Lauterburg verletzt ausfiel.

Das Spiel startete sehr gemächlich und wenig attraktiv. Die Berner machten sich das Leben mit unzähligen Ungenauigkeiten und Fehlpässen selber schwer. So überraschte es dann nicht, dass die erste Chance den Gästen gehörte: Nach einem Eckball kam ein Mazedonier aus guter Position zum Abschluss, doch Ferretti war hellwach und hielt sicher. In der 12. Minute kamen die Berner dann erstmals in die Nähe des Strafraums. Klipstein, welcher nach zwei Spielen ohne Torerfolg heute besonders motiviert war, lancierte Attanasio, welcher nicht lange fackelte und direkt in den Abschluss ging. Der Torhüter konnte den kernigen Schuss zwar noch parieren, doch der Abpraller landete direkt in den Füssen Klipsteins, welcher im Sechzehner noch einen Abwehrspieler alt aussehen liess, bevor er das Spielgerät unhaltbar in die linke, untere Torecke versenkte. Damit war das Skore eröffnet und Klipstein durfte sich über seinen ersten und hoffentlich bei weitem nicht letzten Treffer der Rückrunde freuen.

Auch nach dem Führungstor ging es weiter mit Fussball auf Sparflamme und das Spiel plätscherte so vor sich hin. Erst in der 23. Minute gab es wieder so etwas wie Torgefahr, als Schneider mit einem gefühlvollen Pass über einen Abwehrspieler hinweg Attanasio suchte. Dieser nahm volles Risiko und versuchte sich mit einer Volley-Direktabnahme, doch der Schuss zog leider einige Meter am Tor vorbei. Dass es den Bernern nicht wunschgemäss lief, liess auch eine Szene in der 31. Minute erkennen, als der ansonsten für seine filigrane Technik bekannte Wyrsch bei einem Konter Mackedonijas zur Blutgrätsche ansetzte - und dafür glücklicherweise vom Schiedsrichter nur ermahnt wurde. Im Anschluss war Bern bemüht, das Spieldiktat zu übernehmen und konnte sich einige Male - meistens über die Rechte Seite mit Schneider - durchsetzen, doch leider kam nie etwas Zählbares dabei heraus. Vor der Pause hatten M. Gnägi, Klipstein und Attanasio jeweils noch valable Chancen zum Torerfolg, doch scheiterten sie allesamt am gegnerischen Torhüter oder aber an den Zielvorgaben des Torgehäuses. So gingen die Berner mit einer knappen Führung und dem Wissen in die pause, dass sie sich noch merklich steigern müssen, um am Ende nicht noch um die drei Punkte zittern zu müssen.

Die zweite Halbzeit startete aus der Sicht der Berner dann etwas schwungvoller. In der 49. Minute war es wieder Klipstein, der nach einem Abpraller des Torwarts an der richtigen Stelle stand und aus schätzungsweise 2 (in Buchstaben: ZWEI) Metern das Kunststück vollbrachte, den Ball übers Tor zu hauen. Mir fehlen schlichtweg die Adjektive, um diese Szene angemessen zu beschreiben, aber glauben Sie mir wenn ich sage, dass selbst eine Seniorin mit Rollator diesen Ball irgendwie hätte im Gehäuse unterbringen können. In der 55. Minute folgte die nächste Grosschance: der kurz zuvor eingewechselte Sager schlug von der rechten Seite eine Zentimetergenaue Flanke auf Attanasio, welcher mit seinem Abschluss aber nur den gut postierten Torhüter traf. Eine Minute später machte dann Klipstein seinen Lapsus zumindest teilweise wieder gut, als er mit einem magistralen Pass aus dem Mittelfeld Schöni einsetzte. Dieser zog zielstrebig an die Strafraumgrenze, wo er aus vollem Lauf einfach mal abzog und mit einem flachen Schuss in die linke Ecke dem Torhüter keinerlei Abwehrchancen liess. Endlich war das beruhigende 2:0 gefallen und wiederum zeigte sich Schöni dafür verantwortlich - er, der schon in der Vorrunde für die wichtigen Treffer der Berner verantwortlich war.

In der 59. Minute erhielten die Berner einen Freistoss aus rund 18 Metern, für welchen Attanasio die Verantwortung übernahm. Mit nur wenigen Schritten Anlauf hämmerte er den Ball über die Mauer hinweg präzise in den rechten Winkel - dem Torhüter blieb nur noch das Staunen. So machten die Berner innert 3 Minuten alles klar und boten den Zuschauern doch noch etwas Unterhaltung in diesem eher unspektakulären Spiel.

Im Anschluss liessen die Mazedonier den Bernern mehr Raum, so dass sich das Spiel von nun an etwas einseitiger gestaltete. Doch die Berner wussten mit ihren Chancen wenig anzufangen: Meier vergab in der 69. Minute völlig freistehend per Kopf, Kramer umspielte in der 71. Minute den Torhüter und vergass dann aufs Tor zu schiessen, und wieder Meier verpasste in der 75. Minute das Tor nach schöner Vorarbeit des fleissigen Kramers deutlich. In der 78. Minute machte sich S. Gnägi - welcher seinerseits zum ersten Auftritt im Dress des FC Bern seit langer Zeit kam - auf den Weg in Richtung gegnerisches Tor. Trotz nur weniger absolvierten Trainingseinheiten und einem unverhältnismässig hohen Bierkonsum während seines Auflandaufenthaltes scheint S. Gnägi kaum an Spritzigkeit und Schnelligkeit eingebüsst zu haben, und konnte vom gegnerischen Abwehrspieler nur mit einem groben Foulspiel gestoppt werden, welches folgerichtig eine gelbe Karte nach sich zog. Attanasio, welcher zuvor aus ähnlicher Position bereits getroffen hatte, legte sich auch für diesen Versuch den Ball zurecht und der Gegnerische Torhüter dürfte zu diesem Zeitpunkt schon etwas nervös gewesen sein. Doch der Schuss ging diesmal leider deutlich übers Tor. 

Danach ereigneten sich auf beiden Seiten keinen nennenswerten Szenen mehr, und das über weite Strecken wenig unterhaltsame Spiel endete mit 3:0 für die Heimmannschaft. Die Zuschauer dürften sich hauptsächlich über das sonnige Wetter erfreut haben, denn das Spiel alleine war das Eintrittsgeld an diesem Tag nicht wert. Doch was am Ende für das "Sächsi" zählt sind die Punkte - und von denen haben sie nunmehr ganze 32 auf ihrem Konto!

FC Bern - FC Makedonija

Tore: 1:0 Klipstein (12'), 2:0 Schöni (56'), 3:0 Attanasio (59.)

FC Bern: Ferretti, Walpen, Preisig, Wyrsch (70' S. Gnägi), Brüllhardt (70' Kramer), M. Gnägi (60' Meyer), Abu Tayeh (C), Schöni, Klipstein (67' Meier), Attanasio, Schneider (48' Sager)

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erstellt am: 28.04.2013 | in: Berichte | Datum: | 0 Kommentare

vs. Logos @ uswärts

Leistungsgerechtes Unentschieden im Spitzenkampf

Der zweitplatzierte FC Logos und der Tabellenführende FC Bern teilen sich in einem kampfbetonten Spiel die Punkte

Leistungsgerechtes Unentschieden im Spitzenkampf

Der zweitplatzierte FC Logos und der Tabellenführende FC Bern teilen sich in einem kampfbetonten Spiel die Punkte

Zu unverschämt früher Uhrzeit fand am Sonntagmorgen das wegweisende Spitzenspiel der Gruppe 5 zwischen dem FC Logos und dem "Sächsi" auf dem Berner Viererfeld statt. Aufgrund der Platzverhältnisse war schon vor dem Anpfiff davon auszugehen, dass dieses Spiel nur mit einer Kampfbetonten Leistung gewonnen werden kann. Und genau so entwickelte sich dann auch das Spiel: Die Zweikämpfe wurden hart geführt, Ballstafetten über mehrere Stationen waren Mangelware - für die Zuschauer war diese Partie wahrlich kein Augenschmaus. Doch es ging ja auch nicht darum, einen Schönheitspreis zu gewinnen. In erster Linie wollten die Jungs des FC Bern ihren Vorsprung auf ihren ärgsten Verfolger auf komfortable 11 Punkte ausbauen und die Kicker von Logos waren bestrebt, den Favoriten vor ihrem Heimpublikum ein Bein zu stellen.

Die Startminuten gehörten eher den Gästen. Der FC Bern hatte das Spielgeschehen mehrheitlich im Griff und war öfter in Ballbesitz, doch das Spieltempo war nicht zuletzt wegen dem sehr tiefen Rasen doch sehr gemächlich und Torchancen waren auf beiden Seiten keine vorhanden. In der 8. Minute machte sich Schöni auf, dies zu ändern: Mit einem Energieanfall preschte er in den gegnerischen Strafraum vor und wurde dort regelwidrig angegangen - jedoch blieb der Pfiff des Unparteiischen aus. Doch die Szene war noch nicht beendet, denn der Ball gelang etwas glücklich in die Füsse Abu Tayehs, welcher geschickt verzögerte bis der Torhüter einige Schritte aus dem Kasten machte, um dann das Spielgerät gefühlvoll über den Goalie hinweg hinter die Linie zu lupfen. Das war ganz clever gemacht vom Berner Mittelfeldmann!

Nur zwei Zeigerumdrehungen später kam das Heimteam seinerseits zu seiner ersten Chance. Nach einem Freistoss aus rund 30 Metern griff der wohl noch etwas verträumte Ferretti daneben und der Ball gelang zu einem Stürmer des FC Logos, welcher nur noch ins leere Tor einzuschieben brauchte. Nach diesem äusserst ärgerlichen Gegentreffer konnte das Spiel nach 10 Minuten also wieder von vorne beginnen.

Nach den beiden frühen Treffern agierten beide Mannschaften etwas defensiver. Die Berner waren zwar stets bemüht, das Zepter in die Hand zu nehmen und das Heimteam unter Druck zu setzen, doch das gestaltete sich aufgrund der gut organisierten Abwehr des FC Logos und der schwierigen Platzverhältnisse als äusserst schwierig. Für einmal gelang dies in der 20. Minute, als Gnägi nach einer schönen Kombination steil in den Strafraum geschickt wurde und dort versuchte, den Ball am heraus eilenden Torhüter vorbei zu spitzeln. Doch der starke Schlussmann des Heimteams war mit der Fussspitze gerade noch am Ball, so dass dieser ganz knapp am Tor vorbei kullerte. Auch beim anschliessenden Eckball wurde es gefährlich, doch der Kopfball von Walpen war leider zu unplatziert und verfehlte das Tor deutlich. Sollte Walpen, der eigentlich als Kopfballspezialist bekannt ist, weiterhin beste Chancen ungenutzt lassen, wird sich die Clubführung wohl früher oder später auf dem Transfermarkt umsehen müssen. 

In der 24. Spielminute wurde ein Spieler des FC Logos an der Strafraumgrenze gefällt. Der Freistoss aus gefährlichster Distanz blieb allerdings in der furchtlosen Berner Mauer stecken - Glück gehabt! 

In der 27. Minute landete der Ball nach einem Eckball in den Füssen von Attanasio. Dessen Abschluss von rund 11 Metern ging aber übers Tor. Solche Chancen lässt die Berner Neuverpflichtung in der Regel nicht aus, das war eine ganz dicke Möglichkeit. Eine Spielminute später tauchte Jendly nach einem Abwehrfehler gefährlich vor dem gegnerischen Tor auf. Sein Abschlussversuch wurde aber vom erneut stark reagierenden Logos Torhüter entschärft.

Nach diesen Szenen flachte das Spiel nach und nach ab und beide Mannschaften neutralisierten sich im Mittelfeld. Ausserdem wurde die Gangart zunehmend ruppiger, so dass der Pausenpfiff nach zwei gelben Karten gegen Spieler des FC Berns dann gerade gelegen kam.

Auch in der zweiten Halbzeit begannen die Berner mit mehr Schwung und versuchten mit Kombinationen vor den gegnerischen Kasten zu gelangen. Doch immer wieder war zwischen Mittelfeld und gegnerischer Abwehr Endstation, so dass dem „Sächsi“ auch in dieser Phase der erneute Führungstreffer verwehrt blieb. Nur in der 50. Minute konnte die Abwehr für einmal mit einer guten Kombination ausgespielt werden, der Abschluss von Abu Tayeh geriet aber zu hoch. Die Fans auf der Tribüne wurden nun langsam ungeduldig, blieben aber glücklicherweise friedlich, so dass das Sicherheitspersonal nicht einschreiten musste. 

In der 51. Minute pfiff der Schiedsrichter erneut einen Strafstoss für den FC Logos. Wieder aus 16 Metern, direkt von der Strafraumgrenze aus. Wieder zitterten die Berner Anhänger, doch wieder landete der Ball in der Mauer. Da hätte der FC Logos mehr daraus machen müssen!

In der 65. Minute folgte dann die beste Möglichkeit zum Führungstreffer für die Berner. Abu Tayeh - einer der auffälligsten Spieler am heutigen Tag - spielte den Ball mit perfekten Timing auf rechts zum schnellen Meyer, welcher die Abwehr zu überrannen vermochte und sich alleine vor dem Torhüter wieder fand. Die Fans auf den Rängen setzten schon zum Torjubel an, doch der Schlussmann des FC Logos warf sich gekonnt in den Schuss und entschärfte in letzter Not. Schade für den FC Bern und Meyer, welcher nach der starken Leistung im letzten Spiel auch heute erneut zu überzeugen wusste und ein Tor durchaus verdient hätte.

Je länger das Spiel dauerte, desto offensiver agierten die Berner, und es war zu spüren, dass sich die Spieler nicht mit einem Unentschieden zufrieden geben mochten. Doch leider rannte langsam die Zeit davon, und als Klipstein in der 85. Minute nach einer sehenswerten Ballannahme das Tor per Volley knapp verfehlte, wurde klar, dass man sich heute wohl mit einer Punkteteilung abfinden musste.

Doch die letzten 5 Spielminuten gehörten noch einmal dem Heimteam und die Berner mussten noch einmal um den einen Punkt zittern. Nach mehreren Eckbällen kam Logos zu einigen guten Torabschlüssen, doch Ferretti machte seinen Patzer aus der ersten Halbzeit wieder gut, indem er sämtliche Bälle mit starken Reflexen abzuwehren vermochte. 

Danach war das Spiel vorbei und die von den kräfteraubenden 90 Minuten gezeichneten Spieler beider Mannschaften wurden unter die Dusche entlassen. Das Unentschieden war angesichts der Leistungsverhältnisse auf dem Platz durchaus gerecht, und eigentlich gab es am heutigen Tag nur ein Verlierer, nämlich der bemitleidenswerte Platzwart. Trotz allem dürften sich die Spieler des FC Bern etwas mehr über den einen Punkt freuen als der FC Logos, denn deren Rückstand auf die Tabellenspitze beträgt sieben Spiele vor Saisonschluss noch immer ganze 8 Punkte.

Matchtelegramm:

FC Logos - FC Bern

Tore: 8' Abu Tayeh (0:1), 10' FC Logos (1:1).

Aufstellung FC Bern: Ferretti, Walpen, Preisig, Wyrsch, Gnägi (55' Brüllhardt), Jendly (55' Meyer), Abu Tayeh, Thieme (67' Schneider), Schöni, Attanasio, Klipstein (57' Sager).

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erstellt am: 21.04.2013 | in: Berichte | Datum: | 0 Kommentare

vs. Grafenried @home

Erfreulicher Rückrundenstart für das "Sächsi"

Nach einer unglücklichen ersten Halbzeit können die Berner in der zweiten Halbzeit ihre Effizienz steigern und besiegen den FC Grafenried schliesslich mit 8:0.

Lange mussten die Spieler des "Sächsi" auf den Beginn der Rückrunde warten, viele harte Trainingseinheiten wurden während der eisigen Wintermonate absolviert, viel wurde gejammert und geklagt, und einige Spieler nahmen während der Festtage ausschliesslich Flüssignahrung zu sich, um ihr Fussball-Kampfgewicht zu halten. Doch all dies war an diesem Sonntagmorgen vergessen - der Fokus lag einzig und alleine auf dem heutigen Heimspiel gegen den FC Grafenried.

Die Berner Tabellenführer gingen als klare Favoriten in dieses Spiel, trotzdem ermahnte Trainer Preisig vor dem Anpfiff seine Spieler zu absoluter Konzentration, denn der FC Grafenried hatte das "Sächsi" in Vergangenheit schon mehrere Male vor erhebliche Probleme gestellt. Und prompt waren es die Gäste, die nach dem Anpfiff das Spielzepter in die Hand nahmen und zu guten Chancen kamen. Bereits nach drei Minuten hätte ein Grafenrieder Stürmer den Führungstreffer erzielen müssen, verfehlte jedoch mit seinem Schuss das Gehäuse. Nach einem harzigen Start fanden die Berner dann allerdings immer besser ins Spiel und erarbeiteten sich teils hochkarätige Chancen. Klipstein, Gnägi und Schöni tauchten jeweils alleine vor dem gegnerischen Tor auf, scheiterten aber allesamt mit ihrem Abschluss am gut aufgelegten Grafenrieder Torwart oder verfehlten knapp. Nichtsdestotrotz war die spielerische Überlegenheit der Berner nun offensichtlich. In der 19. Minute passierte dann, was sich seit einigen Spielminuten abgezeichnet hatte. Thieme eroberte sich im Mittelfeld den Ball und bewies seine aussergewöhnliche Spielübersicht, als er den rechts in die Tiefe startenden Jendly mustergültig bediente. Dieser Zog mit hohem Tempo auf den Torhüter zu und liess diesem mit seinem Flachschuss keine Chance - 1:0. Es war dies der erste Treffer für Jendly in der 5. Liga überhaupt und eigentlich der richtige Zeitpunkt für den Rücktritt - man soll ja aufhören, wenn's am schönsten ist. Doch der Jendly sah das offensichtlich anders und spielte doch noch einige Minuten weiter, bis er sich unglücklicherweise nach einem Zweikampf verletzt auswechseln lassen musste. 

Nach dem längst überfälligen Führungstreffer forderten die Fans im Stadion gleich lautstark weitere Treffer. Doch wer dachte, der Bann sei nun endgültig gebrochen, täuschte sich gewaltig. Wieder liess der FC Bern beste Chancen ungenutzt. Klipstein scheiterte in der 35. Minute am stark reagierenden Torhüter und eine Minute später verfehlte Abu Tayeh's Schuss sein Ziel nur um wenige Zentimeter. In der 41. Minute verfehlte erneut Klipstein mit seinem wuchtigen Kopfball nur knapp. So zogen die Berner mit einer angesichts der Vielzahl an Chancen doch eher bescheidenen 1:0-Führung in die Katakomben.

Gleich zu beginn der zweiten Halbzeit wurde klar, dass sich die Berner nicht mit dieser gefährlich knappen Führung zufrieden geben würden. Schon in der ersten Minute nach Wiederanpfiff versuche Gnägi sein Glück mit einem gefährlichen Schuss aus der Distanz, welcher sein Ziel nur knapp verfehlte. Erwähnenswert ist bei dieser Aktion insbesondere Gnägis interessante und international gefürchtete Spitzschuss-Technik, welche schon etliche renommierte Torhüter alt aussehen liess. In der 49. Minute zeigten die Berner einen Angriff wie aus dem Lehrbuch: Preisig mit einem Energieanfall über die rechte Flanke spielte das Leder auf Klipstein, dieser leitete vor dem Tor uneigennützig auf Attanasio weiter, welcher nur noch den Fuss hinzuhalten brauchte. 2:0!

Dieser Gegentreffer schien den bis anhin engagiert mitspielenden Grafenriedern den Wind völlig aus den Segeln zu nehmen. Bereits in der 53. Minute erhöhte Schöni auf 3:0. Nach einer schönen Kombination zwischen Walpen und Attanasio gelangte der Ball im Strafraum zu Schöni, welcher mit einer herrlichen Körpertäuschung den Verteidiger ins leere laufen liess und mit einem trockenen Schuss in die tiefe linke Ecke traf.

Das 4:0 fiel in der 63. Minute. Nach einem Durcheinander mittleren Ausmasses im Grafenrieder Strafraum spedierte der frisch eingewechselte Sager den Ball in Kung-Fu-Manier zu Gnägi, welcher sich nicht zweimal bitten liess und sich dank seinem unhaltbaren Schuss ebenfalls in die Torschützenliste eintragen liess.

Bei Grafenried war nun endgültig die Spiellust verflogen, doch die Berner hatten noch nicht genug vom Tore schiessen und spielten munter weiter nach vorne. In der 70. Minute blieb Meier mit seinem Schuss aus bester Position an einem Abwehrspieler hängen, doch der Abpraller kam via Gnägi zu Attanasio, welcher das Leder gekonnt zwischen einigen Abwehrspielern und dem Torhüter vorbei ins Netz schob - 5:0.

In der 75. Minute dann ein Lebenszeichen der Grafenrieder: Ein guter Abschluss wurde aber zur sicheren Beute vom Tadellosen Ferretti, der heute einen äusserst ruhigen Arbeitstag verbringen durfte. Bereits eine Minute Später schlug es dann schon wieder auf der Gegenseite ein: Attanasio bediente in der Mitte Sager, welcher gleich auf Schneider weiterleitete. Dieser hatte keine Mühe, den Ball aus zentraler Position zum 6:0 im Tor unterzubringen.

Auch beim 7:0 in der 78. Minute zeigte sich Sager für die Vorbereitung verantwortlich. Erneut wählte er die Variante "Asiatischer Kampfsportler" und leitete das Spielgerät athletisch auf Attanasio. Dieser verwertete im Stile von Robin van Persie und realisierte damit im ersten Pflichtspiel für den FC Bern seinen erste Hattrick - etwas, woran sich die überaus treuen Fans des "Sächsi" bestimmt gewöhnen könnten!

Den Schlusspunkt des Spiels setzte Meier in der 88. Minute: Ein hoher Ball aus dem Mittelfeld wurde von Abu Tayeh per Kopf mustergültig  auf den freistehenden Flügelspieler weitergeleitet, welcher dem am heutigen Tag zu bemitleidenden Schlussmann des FC Grafenried keine Chance liess. - 8:0. Wenige Augenblicke später wurden die Grafenrieder Spieler durch den Schlusspfiff des Unparteiischen erlöst, und die Spieler des "Sächsi" feierten den geglückten Einstand in die zweite Saisonhälfte.

Nach der alles in allem doch Überzeugenden Mannschaftsleistung dürfte das "Sächsi" mit dem nötigen Selbstvertrauen dem Wegweisende Spitzenspiel gegen den FC Logos vom kommenden Wochenende entgegenfiebern. Spielen die Berner weiter mit der defensiven Abgeklärtheit, welche sie gegen Grafenried an den Tag legten, und können sich in der Chancenauswertung noch weiter steigern, dürfen sie sich mit Bestimmtheit auf eine erfolgreiche Rückrunde freuen.

Matchtelegramm:

FC Bern - FC Grafenried 8:0 (1:0)

​Tore: 19' Jendly (1:0), 49' Attanasio (2:0), 53' Schöni (3:0), 60' Gnägi (4:0), 70' Attanasio (5:0), 76' Schneider (6:0), 78' Attanasio (7:0), 88' Meier (8:0). 

FC Bern: Ferretti, Walpen, Lauterburg (C) (ab 35' Wyrsch), Preisig, Abu Tayeh, Thieme (ab 60' Meier), Schöni, Gnägi (ab 60' Schneider), Jendly (ab 25' Meyer), Attanasio, Klipstein (ab 55' Sager).

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erstellt am: 18.03.2013 | in: Berichte | Datum: | 0 Kommentare

Testspiel Italiana

Aufschlussreiches Test-Länderspiel gegen Italiana

Bei milden Bedingungen traten die Kicker des FC Bern am Samstag Nachmittag gegen die Viertligisten aus Italien an. Aufgrund der guten Tabellenposition des Kontrahenten stellte man sich beim "Sächsi" auf eine anspruchsvolle Partie ein. Zugleich bot sich Preisig in dieser Partie die Möglichkeit, ein alternatives Spielsystem mit einer Dreierabwehr und drei Offensivkräften zu testen - Dies nachdem der Vorstand des FC Bern wiederholt den mangelnden Unterhaltungswert unserer Spiele angeprangert hat und sogar schon mit Lohnkürzungen und personellen Veränderungen drohte.

Die Offensive Taktik des "Sächsi" zeigte von Anfang an ihre Wirkung. Bereits in der 8. Minute wurde Meier von Attanasio Perfekt lanciert und tauchte alleine vor dem gegnerischen Torhüter auf, scheiterte aber mit seinem Abschlussversuch kläglich. Nach einer Verkettung unglücklicher Umstände kam es in der 12. Spielminute nach einem Handspiel durch Walpen zu einem Penalty. Der Schütze setzte seinen Schuss allerdings nur an den Pfosten! In der 17. Minute ging Italiana nach einem Konter doch noch in Führung. Nach einem hohen Ball in die Spitze hüpfte der Ball auf dem unberechenbaren Gummi-Rasen von Weissenstein unglücklich umher, so dass die Berner Verteidigung nicht klären konnte. Ein gegnerischer Stürmer nutzte die Situation sofort aus und erwischte Ferretti mit einem Heber, der zuvor von Meyer noch unglücklich abgelenkt wurde. Nach dem Gegentor war es dann der FC Bern, der sich ein klares Chancenplus erarbeitete und etliche Male gefährlich vor dem wohlgenährten Italienischen Torhüter auftauchte, leider aber jeweils im Abschluss Sündigte. Klipstein, Attanasio, Meier und Walpen verfehlten mehrmals aus aussichtsreichen Positionen oder scheiterten am starken Schlussmann.

Die erste Halbzeit war ein Offensivspektakel auf beiden Seiten, mit den besseren Chancen für die Berner, welche aber vor dem Tor viel zu wenig abgeklärt agierten. So gingen die Berner Mannen mit einer 1:0 Rücklage in die zweite Halbzeit, hatten aber die Gewissheit, dass man auch gegen diesen guten Gegner zu Chancen kommt und der eine oder andere Treffer möglich sein müsste.

In der zweiten Halbzeit ergaben sich allerdings auf beiden Seiten weniger Chancen als noch in den ersten 45 Minuten. Italiana hatte sich besser auf die ungewöhnlich offensive Berner Taktik eingestellt und das Spiel neutralisierte sich mehrheitlich im Mittelfeld. Sämtliche Chancen der AS Italiana gingen entweder daneben oder wurden zur sicheren Beute von Ferretti. Auch die Berner hatten einige gute Chancen, zum Beispiel durch Attanasio oder Klipstein, doch spielte man vor dem Tor zu kompliziert oder verpasste den richtigen Moment für den Torabschluss. So hatte man sich eigentlich schon auf eine 1:0 Niederlage eingestellt, als die Berner noch ein letztes Mal im gegnerischen Strafraum auftauchten. Dort spielte Klipstein auf Attanasio, welcher sich gegen seinen Gegenspieler durchzusetzen vermochte und mit seiner Fussspitze am Torhüter vorbei in die Rechte Torecke traf. Der 1:1 Ausgleich war aufgrund der Chancenverteilung mehr als verdient. Das Unentschieden gegen diese starke Mannschaft der 4. Liga sollte den Spielern des "Sächsi" für die kommenden Spiele und vor allem für die wichtige Rückrunde das nötige Selbstvertrauen verleihen. Man ist definitiv auf dem Richtigen Weg, und wenn die Chancenauswertung noch besser wird, sollten sich sämtliche Gegner unserer Gruppe besser warm anziehen.

FC Bern

Trainer: Preisig

Medizinmann: Sager

Cheerleader: Thieme, Von Känel

Aufstellung: Ferretti, Walpen, Lauterburg (C), Meyer (2 HZ Wyrsch), Abu Tayeh, Schöni, Brüllhardt (2. HZ Schneider), M. Gnägi (2. HZ Kramer), Meier (2 HZ Jendly), Attanasio, Klipstein.

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erstellt am: 10.03.2013 | in: Berichte | Datum: | 0 Kommentare

Test vs. Bosna

Testspiel gegen Bosna

Bei Frühlingshaften Bedingungen empfing das "Sächsi" am Samstag den FC Bosna zum ersten Testspiel der Rückrunde. Trainer Preisig erhoffte sich von diesem Test erste Aufschlüsse über den Fitness-Zustand seiner Mannschaft. Ausserdem sollten sich die Akteure der sechsten Mannschaft in Hinblick auf den Rückrundenstart vom 14. April langsam aber sicher wieder an die Ernstkampf-Atmosphäre gewöhnen.

Schon kurz nach dem Anpfiff wurde klar, dass dieses Spiel eine recht einseitige Angelegenheit werden sollte, denn der FC Bern war seinem Gegenüber spielerisch sowie konditionell deutlich überlegen. 

Das Skore eröffnete in der ersten Halbzeit Attanasio mit einem herrlichen Schlenzer von der linken Strafraumgrenze. Sein gefühlvoller Schuss ins hohe rechte Eck war für den doch eher zu klein geratenen Torhüter des FC Bosna unhaltbar.

Auch das 2:0 fiel noch in der ersten Halbzeit. Nach einem guten Abschlussversuch von Attanasio konnte der Torhüter nur nach vorne Abprallen lassen. Schöni reagierte blitzschnell und schob das Leder nach links zu Lauterburg, welcher nur noch einzuschieben brauchte.

Für das 3:0 zeigte sich wieder Attanasio zuständig. Den genauen Hergang, der zum Tor geführt hat, habe ich leider vergessen. Fragen Sie doch den Attanasio am besten gleich selber!

Das 4:0 erzielte erneut Captain Lauterburg. Nach einem Eckball wurde er von der ungenügend organisierten Bosna-Verteidigung sträflich alleine gelassen (oder vielleicht hatte einfach keiner lust, sich mit unserem Abwehr-Hühne im Kopfball-Duell zu messen...) und verwandelte eiskalt mit seiner grossflächigen juristen-Stirn.

Das 5:0 ging erneut auf das Konto des grossartig aufspielenden Attanasio. Nach einer herrlichen Einzelaktion durch den gegnerischen Strafraum liess er schliesslich auch dem Torhüter keine Chance und realisierte den ersten Hattrick im ersten Testspiel. Wenn dieses Jungtalent seine Form halten kann, könnte es sogar für einen Stammplatz beim Saisonstart reichen.

Das abschliessende 6:0 erzielte Jendly mit einem herrlichen Freistoss-Treffer aus rund 19 Metern. Mit seinem starken, rechten Fuss (von den Fans liebevoll "Hugo der Vollstrecker" genannt), hämmerte er die Kugel via linken Innenpfosten in die Maschen - Ein Prachtsschuss! Doch so schön dieser Treffer auch anzusehen war, tröstet er nicht über die Tatsache hinweg, dass Jendly immer noch auf seinen ersten Treffer in der 5. Liga wartet. Testspiele zählen nicht, make it happen Johnny!

Anmerkungen:

-Hüba mit neuen Schuhen - Fancy!

-Ferretti mit erstem Shutout für den FC Bern - Will sich wohl für eine Vertragsverlängerung empfehlen.

-Kramer rennt.

Aufgebot FC Bern

Trainer: Preisig

Assistenztrainer: Brüllhardt

Medizinmann: Sager

Aufstellung: Ferretti, Meyer (2. HZ - S. Gnägi), Lauterburg (C), Preisig, Walpen, Thieme (2. HZ - Kramer), Abu Tayeh, Schöni, Meier (2. HZ - Jendly), M. Gnägi (2. HZ - Schneider), Attanasio.

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erstellt am: 15.11.2012 | in: Berichte | Datum: | 0 Kommentare

Kein Titel

Zugabe nach dem Vorrunden-Abschluss

Nach der Kräftezehrenden Vorrunde gewinnt das „Sächsi“ das unterhaltsame Freundschaftsspiel gegen die 3. Mannschaft mit 3:4

Obwohl draussen mittlerweile fast arktische Temperaturen vorherrschen, und viele Fussballer bereits die Füsse hochlagern und die wohlverdiente Winterpause geniessen, trafen sich die dritte und die sechste Mannschaft des FC Bern am Mittwochabend zu einem kleinen Prestige-Duell auf dem Neufelder Kunstrasen.

Die dritte Mannschaft, welche heute als Heimmannschaft antreten durfte, begann gleich sehr schwungvoll und demonstrierte bereits in der ersten Spielminute, wie sie ihren Gegnern in der 4. Liga das Fürchten lernen will: Immer wieder wurde versucht, die pfeilschnellen Flügelläufer in die Tiefe zu schicken, welche von dort gefährliche Hereingaben zur Mitte brachten. Die erste Möglichkeit des Heimteams brachte aber noch keinen Erfolg. In der 3. Minute kam auch das „Sächsi“ zu seiner ersten Möglichkeit: Walpen setzte Klipstein ein, welcher mit seinem Schuss das Gehäuse nur knapp verfehlte. Eben dieser Klipstein, der heute wieder eine grossartige Partie ablieferte, viele Zweikämpfe für sich entschied und einer der auffälligsten Akteure der „Gastmannschaft“ war, lancierte in der 7. Spielminute Sager, welcher alleine aufs Tor losziehen konnte. Allerdings unterbrach der Unparteiische die Partie wegen einer Abseits-Stellung - eine heikle Entscheidung! In der 13. Minute war es wieder die dritte Mannschaft, welche es mit einem Schuss aus der zweiten Reihe versuchte. Der starke Abschluss ging jedoch knapp am linken Torpfosten vorbei. In der 15. Minute rettete Walpen auf der Linie, nachdem Murer bereits geschlagen war. Das „Heimteam“ hatte zu diesem Zeitpunkt etwas mehr Spielanteile, konnte diese aber bis anhin nicht in Tore ummünzen.

In der 21. Minute kam das „Sächsi“ zu einem Freistoss aus rund 20 Metern. Thieme lief an, zirkelte das Spielgerät nur wenige Zentimeter an der Mauer vorbei und bezwang mit diesem Flachschuss den Torhüter, welcher in dieser Situation nicht sehr gut aussah, jedoch den Ball auch erst sehr spät sehen konnte.

Danach folgte eine Phase, in der sich beide Mannschaften im Mittelfeld neutralisierten und auf beiden Seiten kaum Torchancen entstanden. Erst in der 34. Minute kam ein Stürmer des „Heimteams“ nach einer perfekten Hereingabe völlig allein stehend zum Kopfball, vollbrachte aber das Kunstwerk, den Ball über die Querlatte zu befördern. Hier hätte der Ausgleich fallen müssen! Gleich im Gegenzug kam auch das „Sächsi“ zu einer guten Möglichkeit durch Gnägi, welcher nach einem Zuspiel von Sager den hohen rechten Winkel anpeilte, ihn jedoch um einige Zentimeter verpasste - der Torhüter wäre hier wohl chancenlos gewesen.

In der 41. Minute preschte der wie gewohnt sehr offensiv agierende Aussenverteidiger Walpen in die gegnerische Platzhälfte vor und lancierte dort mit einem Steilzuspiel Sager. Dieser flankte gleich wieder zur Mitte, wo ein gegnerischer Verteidiger am Ball vorbei segelte. Der mittlerweile aufgerückte Walpen nahm das Geschenk dankend an und markierte das 0:2.

Mit der Wut im Bauch über den aufgrund des Spielverlaufs doch nicht ganz gerechten Spielstandes, drückten die Jungs der dritten Mannschaft kurz vor Ende der ersten Halbzeit noch einmal mächtig aufs Gaspedal. Wieder kamen sie zu einer Grosschance per Kopf, doch auch dieses Mal landete der Abschluss neben dem Gehäuse. So gingen die beiden Mannschaften mit einem 0:2 in die Pause, wobei das „Heimteam“ mehr fürs Spiel tat, die „Gäste“ allerdings mit einer besseren Effizienz aufwarteten.

Für die zweite Spielhälfte kamen neu der Flügelflitzer Brüllhardt und als Debütant beim „Sächsi“ Attanasio - ein begnadeter Strassenfussballer aus Ostermundigen - ins Spiel. Und dieser setzte sich gleich mächtig in Szene: nachdem Walpen über die rechte Seite an Freund und Feind vorbeizog, legte er in die Mitte, wo eben dieser Attanasio genau richtig stand und mit seiner allerersten Ballberührung das 0:3 erzielte - Was für ein Teufelskerl!

Doch bereits in der 50. Minute kam die dritte Mannschaft wieder auf zwei Tore heran. Nachdem der Unparteiische nach einer Aktion am Rande der Legalität weiterspielen liess, reagierten die Spieler des „Heimteams“ am schnellsten, zogen aufs Tor und schoben zum 1:3 Anschlusstreffer ein.

In der 57. Minute erhielt die dritte Mannschaft nach einem Foulspiel im Elfer folgerichtig einen Penalty zugesprochen. Der Verteidiger, welcher sich für die Ausführung des Strafstosses verantwortlich zeigte, gab sich keine Blösse und platzierte seinen Schuss unheimlich präzise in der rechten oberen Ecke - unhaltbar für jeden Torwart . Somit war die „Heimmannschaft“ wieder im Rennen und der enge Zwischenstand wiederspiegelte nun etwas akkurater die recht ausgeglichenen Kräfteverhältnisse auf dem Platz.

In der 61. Minute dann wieder eine Aktion fürs Bewerbungsvideo von Attanasio. In der eigenen Platzhälfte krallte er sich den Ball, tanzte damit bis tief ins Gegnerische Territorium und hatte anschliessend noch das Auge für den freistehenden Sager. Dessen Abschluss konnte aber vom glänzend reagierenden Torhüter entschärft werden. In der 77. Minute dann wieder eine Strafraumszene für die „Gäste“. Nach einem gekonnten Seitenwechsel von Brüllhardt lief Meier in den Sechzehner und legte dort quer auf Klipstein, welcher das Tor aber knapp verfehlte. In der 80. Minute war es erneut der spielfreudige Klipstein, welcher sich nach einem Freistoss mit einer herrlichen Direktabnahme versuchte. Doch leider ging auch dieser sehenswerte Abschluss knapp übers Gehäuse. Im Gegenzug erzielte die „Heimmannschaft“ nach einem schönen Spielzug über den stets gefährlichen rechten Flügel und einer gekonnten Direktabnahme vor dem Tor den 3:3 Ausgleichstreffer.

In der 86. Minute allerdings konnte sich der kurz zuvor wiedereingewechselte Sager im Strafraum gleich gegen drei Gegenspieler durchsetzen und krönte seine starke Leistung mit dem Tor zum 3:4. Unglaublich, wie verlässlich Sager in dieser Saison doch ist!

Ganz zum Schluss warfen die Spieler der dritten Mannschaft nochmals alles nach vorne und kamen dem erneuten Ausgleichstreffer einige Male sehr nahe, doch Murer liess sich nicht mehr bezwingen. So endete diese unterhaltsame Partie mit einem knappen 3:4 für das „Sächsi“, wobei dieses sich auch bei einem Unentschieden nicht hätte beklagen können - waren sich die beiden Mannschaften doch über weite Strecken ebenbürtig.

Matchtelegramm:

FC Bern (3.) - FC Bern (6.)

Tore: 0:1 Thieme (21.), 0:2 Walpen (41.), 0:3 Attanasio (47.), 1:3 (50.), 2:3 (57.), 3:3 (81.), 3:4 Sager (86.)

FC Bern: Murer, Jendly, Lauterburg (C), Wyrsch, Walpen, Gnägi (53./ Meier), Thieme (45./ Attanasio), Abu Tayeh, Schneider (45./ Brüllhardt), Sager, Klipstein

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erstellt am: 04.11.2012 | in: Berichte | Datum: | 0 Kommentare

Mazedonien

Das „Sächsi“ beendet Vorrunde mit Kantersieg

Der FC Bern gewinnt sein letztes Spiel der Vorrunde gegen den äusserst passiv auftredenden FC Makedonija und überwintert ungeschlagen auf dem ersten Tabellenplatz

Vorzüglichstes Fussballwetter begrüsste die Spieler der beiden Mannschaften auf dem Berner Neufeld Stadion. Das letzte Vorrundenspiel stand bevor, und die Vorgabe von Trainer Steve Preisig war klar: Gegen den Tabellenletzten FC Makedonija bloss nichts anbrennen lassen und als souveräner Leader in die Winterpause gehen. Mit diesem Ziel vor Augen starteten die Berner Mannen auch gleich sehr überzeugend in die Partie. Kaum hatten die Sturmtanks von Makedonija die Partie angespielt, erkämpfte sich Schöni den Ball und lancierte mit einer perfekten Steilvorgabe Sager. Dieser überrannte mit einem pfeilschnellen Antritt die etwas träge wirkende Abwehr des Gegners, fackelte danach nicht lange und schob nach rekordverdächtigen 19 Sekunden zum 1:0 Führungstreffer ein – welch ein wunderbarer Auftakt!

Schon nach 3 Spielminuten zeigte sich, dass sich die anwesenden Fussballbegeisterten wohl nicht auf eine Zitterpartie einzustellen brauchten. Nach einer herrlich anzusehenden Kombination zog Sager erneut alleine aufs gegnerische Tor zu. Trotz seiner Chance auf ein Doppelpack legte er aber uneigennützig auf Rechts zu Schneider, welcher ohne Mühe zum 2:0 traf. Der Torhüter von Makedonija konnte einem leidtun, musste er doch nach 3 Minuten schon zum zweiten Mal hinter sich greifen, und hatte zu diesem Zeitpunkt noch keinen einzigen Ballkontakt.

In der 10. Spielminute kamen die Gäste mit einem Freistoss aus gut 25 Metern zu ihrem ersten Torschuss, das Leder flog allerdings klar am linken Pfosten vorbei. Danach gings gleich wieder in die Gegenrichtung, und zwar mit einer Ballstafette erster Güte: Klipstein, der an diesem Tag unzählige Bälle im Stile eines Mittelfeldstrategen verteilte, lancierte den äusserst lauffreudigen Sager auf der rechten Seite, dieser bediente mit einem Zuckerpass Schöni, welcher für seinen zehnten Saisontreffer nur noch den Fuss hinzuhalten brauchte – 3:0 in der 11. Spielminute.

Danach kam die Berner Tormaschinerie ein wenig ins Stocken. Zwar hatte man nach wie vor das Spieldiktat fest in der Hand, doch wurde mit den zahlreichen Chancen – viele davon nach Eckbällen – schon fast fahrlässig umgegangen. Thieme, Wyrsch sowie Walpen verpassten es allesamt, mit ihren Kopfbällen auf 4:0 zu erhöhen. In der 31. Minute folgte ein Spielzug, der fast identisch war mit jenem vom 3:0. Klipstein schickte Sager auf der rechten Seite in die Tiefe, doch dessen Hereingabe konnte diesmal gerade noch vom Torhüter abgefangen werden – das hätte ganz gefährlich werden können!

In der 35. Minute war es dann Thieme, der nach einem Schöni-Eckball völlig freistehend zum Kopfball kam und seinen ersten Pflichtspieltreffer für den FC Bern realisierte. Das 4:0 war hochverdient und hatte sich nach den zahlreichen erstklassigen Torchancen nach Eckbällen bereits seit einigen Minuten abgezeichnet.

In der 38. Minute verpasste Brüllhardt den Eintrag in die Skorerliste, nachdem er völlig alleine vor dem Tor auftauchte, dort aber am stark reagierenden Torhüter scheiterte. Mehr Erfolg hatte der kämpferische Walpen in der 41. Minute: Nach einem Doppelpass mit Sager wurde sein erster Abschluss zwar noch vom Goalie gehalten, sein zweiter Versuch aus spitzem Winkel fand dann aber den Weg in die Maschen. Das sehenswerte 5:0 war zugleich der Pausenstand.

Die zweite Halbzeit begann etwas gemächlicher als die erste. Erst in der 55. Minute wurde wieder mit dem Toreschiessen begonnen. Schöni bediente den offensiv agierenden Aussenverteidiger Walpen, welcher das Spielgerät mit einer herrlichen Flanke in die Mitte zum aufgerückten Klipstein weiterleitete. Unsere Nummer 11 markierte mit seinen nagelneuen Tretern gekonnt das 6:0 – diesen Treffer hat sich Klipstein mit seiner überragenden Leistung mehr als verdient.

In der 59. Minute war es Sager, der Meier in die Tiefe schickte. Dessen Hereingabe erreichte der am heutigen Tag glücklos agierende Brüllhardt nur noch mit der Fussspitze, so dass der Ball über das Tor hinweg flog. Nur eine Minute Später fiel doch noch der 7. Treffer für die Berner: Erneut war es Walpen, der mit seinem gesegneten rechten Fuss eine millimetergenauen Flanke hinter die Abwehr auf Meier spielte. Dieser beendete seine monatelange Torflaute, indem er das Leder in der tiefen linken Torecke unterbrachte – 7:0 in der 60. Minute.

In der 63. Spielminute kam Walpen seinem zweiten Treffer mit einem Kabinettstückchen ganz nahe. In der für ihn typischen, dynamischen Art setzte er sich über Rechts bis vor den Torhüter durch. Diesen hebelte er gleich auch noch mit einem wahnwitzigen Lobball aus, der Ball landete aber unglücklicherweise lediglich auf der Querlatte – dieser Treffer wäre wohl des Guten zu viel gewesen.

In den darauffolgenden Minuten ruhten sich die Berner auf dem mittlerweile höchst komfortablen Vorsprung aus und stellten das Toreschiessen vorübergehend ein. Zwar kamen sie noch immer in regelmässigen Abständen zu vorzüglichen Torchancen, doch fehlten vielfach die Entschlossenheit vor dem Tor und das nötige Quäntchen Glück, zum Beispiel beim Lattentreffer von Thieme in der 69. Minute. Auch der FC Makedonija tauchte in dieser Phase des Spiels einige Male im Berner Strafraum auf. Dort war jedoch Türkes – eine Leihgabe der starken Berner B-Junioren – trotz krasser Unterbeschäftigung in den vorangegangenen Spielminuten stets auf dem Posten und löste sämtliche Aufgaben mit Bravour.

In der 84. Spielminute war dann der mittlerweile im Mittelfeld agierende Preisig für den letzten Treffer der Partie besorgt. Nachdem er sich in der gegnerischen Platzhälfte den Ball krallte und mehrere Sekunden nicht angegriffen wurde, fasste er sich ein Herz und bezwang den Torhüter mit einem strammen Schuss in die linke Torecke zum 8:0 Endstand. Danach hätte Schneider in der letzten Spielminute nach einer schönen Kombination über Meier und Mastroianni fast noch auf 9:0 erhöht, doch der Torhüter des FC Makedonija steckte nicht auf und zeichnete sich noch ein letztes Mal aus.

So endete dieses unterhaltsame, wenn auch einseitige Spiel mit einem klaren und auch in dieser Höhe verdienten 8:0 – Der FC Makedonija agierte über das ganze Spiel hinweg viel zu passiv und gewährte den Bernern dadurch viel Raum für Offensivaktionen. Allerdings ist anzumerken, dass die äusserst fairen Kicker vom FC Makedonija ohne Auswechselspieler auskommen mussten, und trotz hoffnungsloser Unterlegenheit bis zum Schluss nicht aufgaben und ihr Spiel aufzuziehen versuchten. Auffallend war ebenfalls, dass sich bei den Bernern acht verschiedene Spieler für die acht Tore verantwortlich zeigten. Dies demonstriert auf eindrückliche Art und Weise die Ausgeglichenheit im Team. Nach diesem neuerlichen Sieg steht der FC Bern mit nunmehr 10 Punkten Vorsprung auf seinen nächsten Verfolger ungeschlagen an der Tabellenspitze und dürfte aufgrund dieses Polsters relativ entspannt in die verdiente Winterpause gehen.

Ein Spezieller Dank gebührt den beiden Verstärkungen Türkes und Mastroianni, welche das „Sächsi“ tatkräftig unterstützen, wie auch dem Publikum, das zum Saisonabschluss noch einmal zahlreich im Neufeld-Stadion auflief. „Merci viumau“, man sieht sich im Frühling wieder!

Matchtelegramm:

FC Bern - FC Makedonija

Tore: 1:0 Sager (1.), 2:0 Schneider (3.), 3:0 Schöni (11.), 4:0 Thieme (35.), 5:0 Walpen (41.), 6:0 Klipstein (55.), 7:0 Meier (60.), 8:0 Preisig (84.).

FC Bern: Türkes, Walpen (C), Preisig, Wyrsch, Jendly, Brüllhardt, Thieme, Schöni, Schneider (45./ Meier), Klipstein, Sager (70./ Mastroianni).

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erstellt am: 29.10.2012 | in: Berichte | Datum: | 0 Kommentare

Strada Kurier

Erfolgreicher Test des "Sächsi" gegen Strada Kurier

Im Schneesturm von Bümpliz besiegt ein verstärkter FC Bern die Kicker von Strada Kurier mit 3:2

Um den Meisterschafts-Rhythmus nicht zu verlieren, bestritt das "Sächsi" am vergangenen Wochenende eine Testpartie gegen die Jungs von Strada Kurier (Firmenfussball Aufsteiger in die Serie B). Die erste Halbzeit war eine einseitige Angelegenheit. FC Bern hatte rund 85% Ballbesitz, wusste aber mit ihren zahlreichen Chancen nichts anzufangen. Strada Kurier ihrerseits hatten in den ersten 45 Minuten lediglich zwei Angriffe, welche aber gleich beide zum Torerfolg führten. So ging man mit einem 0:2 Rückstand in die Pause und der wenig überzeugende Preisig im Tor wurde durch Thieme - ein hoffnungsvolles Jungtalent - ersetzt.

In der zweiten Halbzeit wurde der Schneefall stärker, so dass die Feldmarkierungen unkenntlich wurden und oft nur noch erahnt werden konnten. Das Spiel verlor dadurch ein wenig an Tempo, trotzdem blieben die Kräfteverhältnisse bestehen. Strada Kurier hatte kaum Ballbesitz, der FC Bern wusste mit seiner Feldüberlegenheit wenig anzufangen. Erst mit der Einwechslung des läuferisch und kämpferisch überragenden "Wunderkinds" Ramon Wyrsch (Mentor und grosser Bruder unseres Stammverteidigers Patrice) konnte das "Sächsi" diesen Missstand beheben. Wyrsch setzte sich mit grosser Überzeugung bis in den Strafraum durch, wo er nur noch mit unlauteren Mitteln gestoppt werden konnte. Ein Teufelskerl, dieser Wyrsch! (Anmerkung der Redaktion: In Boulevardblättern kursieren schon seit längerem Gerüchte über einen möglichen Wechsel, bestätigt ist jedoch bis anhin nichts.) Den fälligen Elfmeter verwandelte darauf Jendly in souveräner Art und Weise zum 1:2 Anschlusstreffer.

Einige Zeigerumdrehungen später konnte Kusy nach einem groben Schnitzer der gegnerischen Abwehr alleine aufs Tor ziehen und hatte - vor dem Torhüter angekommen - keine Mühe, den 2:2 Ausgleich zu realisieren. Damit war der mittlerweile 29 Jährige Jungspund gleich selber um sein Geburtstagsgeschenk bemüht.

Da ein Unentschieden weder den Kräfteverhältnissen entsprochen hätte, noch den Ansprüchen des "Sächsi" genügen kann, entschloss sich der polyvalente Kramer - heute im Angriff eingesetzt - den Siegestreffer in der 76 Minute zu erzielen. Eine klare Kampfansage an die heute blass gebliebenen Stürmer des FC Bern!

Somit endete der Krieg der Eisprinzessinnen auf der Bümplizer Bodenweid mit einem verdienten, wenn auch bescheidenen 3:2 für den FC Bern, der nun mit breiter Brust zum letzten Spiel der Vorrunde gegen die Kicker aus Mazedonien antreten dürfte. Ein spezieller Dank an die Verstärkungen, namentlich Baumann und Wyrsch, für ihre tatkräftige Unterstützung!

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erstellt am: 21.10.2012 | in: Berichte | Datum: | 0 Kommentare

FC Grosshöchstetten-Schlosswil

Der FC Bern kehrt auf die Siegesstrasse zurück

Nach dem enttäuschenden Unentschieden vom vergangenen Spieltag rehabilitiert sich das „Sächsi“ mit einem Sieg über den kämpferisch auftretenden FC Grosshöchstetten-Schlosswil.

Dank der zahlreich erschienenen Zuschauer herrschte am Samstag Abend eine tolle Atmosphäre im Berner Neufeld Stadion. Ausserdem hatten die Jungs rund um Captain Lauterburg nach dem ungenügenden Auftritt gegen Bolligen vom vergangenen Wochenende einiges wiedergutzumachen. Und so starteten die Berner sehr konzentriert ins Spiel, stets bemüht, den Gegner mit präzisem Kurzpassspiel in die Knie zu zwingen. Bereits in der 6. Spielminute eröffnete sich dem „Sächsi“ die erste grosse Möglichkeit in Führung zu gehen, als Sager einen Ball aus dem Mittelfeld direkt in die Tiefe weiterleitete. Dort erspurtete sich der pfeilschnelle Walpen den Ball, scheiterte aber mit seinem Versuch am gegnerischen Torhüter, der den Winkel gekonnt verkürzte. Noch in derselben Minute kam auch der FC Grosshöchstetten-Schlosswil zu seiner ersten Chance, als ein Freistoss aus gefährlicher Distanz nur knapp am Kasten von Murer vorbei ging. In der 9. Minute sorgte dann ein Schiedsrichterentscheid für Aufregung: Der sehr lauffreudige und omnipräsente Jendly löste sich mit perfektem Timing von der gegnerischen Verteidigung und zog mit dem Ball aufs gegnerische Tor zu, als er wegen einer vermeintlichen Offsideposition vom Unparteiischen zurückgepfiffen wurde. Schade, denn Jendly hätte sich an diesem Abend dank seiner starken Leistung durchaus einen Treffer verdient. Dies sollte aber der einzige Fehlentscheid des fortan äusserst souverän auftretenden Schiedsrichters bleiben.

Auch im Anschluss übte der FC Bern konstant Druck auf die gegnerische Abwehr aus und kam fast im Minutentakt zu Torchancen. In der 11. Minute verpasste ein gegnerischer Verteidiger nach einer scharfen Hereingabe von Brüllhardt das eigene Tor nur um Zentimeter. In der 14. Minute konnte Walpen einen Freistoss von Presisig aus dem Mittelfeld aus aussichtsreicher Position nicht unter Kontrolle bringen, im Anschluss verpasste Jendly mit einem guten Versuch aus der zweiten Reihe nur knapp das Gehäuse. In der 22. Minute verpassten es zuerst Sager und gleich im Anschluss Jendly, die Berner in Führung zu bringen. Und in der 24. Minute war es Abu Tayeh, der sich aus guter Abschlussposition für einen Querpass entschied, anstatt selber abzuziehen. So brachte ein Verteidiger gerade noch seinen Fuss an den Ball und machte auch diese gute Chance zunichte. Ausserdem zeichnete sich Thieme mit mehreren gefährlichen Distanzschüssen aus, die aber jeweils vom gegnerischen Torhüter - wenn auch nur mit Mühe - entschärft werden konnten. Der FC Bern hätte zu diesem Zeitpunkt aufgrund der vielen Möglichkeiten längst führen müssen, verpasste es aber wegen ungenügender Chancenauswertung, seine Feldüberlegenheit in Tore umzumünzen. Der FC Grosshöchstetten-Schlosswil konnte sich bisher mit Erfolg und dank einer kämpferischen Leistung solidarisch gegen den drohenden Gegentreffer stemmen. In der 26. Minute kamen die Gäste zu ihrer zweiten guten Möglichkeit, doch der Kopfball des Stürmers verfehlte das Ziel nur knapp. In der darauffolgenden Minute waren es dann aber wieder die Berner mit Thieme, der Abu Tayeh mustergültig bediente. Unglücklicherweise klatschte sein Abschluss an die Querlatte, und auch der sich in Hochform befindliche Gnägi konnte den Nachschuss nicht verwerten. Weiter ging es mit den Chancen von Jendly, dessen wunderschön anzusehender Volley links am Tor vorbeizog (30. Minute) und Walpen, dessen Kopfball direkt in den Händen des Torhüters landete (36. Minute).

Die Erlösung folgte schliesslich in der 39. Minute. Nachdem zuvor unzählige Eckbälle nichts einbrachten, übernahm der Captain und Abwehrpatron Lauterburg höchstpersönlich die Verantwortung, lief mit der nötigen Überzeugung in den Strafraum und lenkte die Hereingabe mit seinem starken mittleren Fuss am Torhüter vorbei ins Tor. So ging der FC Bern mit einer knappen 1:0 Führung in die Halbzeitpause.

Gleich nach Wiederaufnahme des Spiels hatte Grosshöchstetten-Schlosswil eine Grosschance zum Ausgleichstreffer, doch der wuchtige Kopfball des gegnerischen Angreifers ging ganz knapp übers Tor - der FC Bern in dieser Situation im Glück! Die Pause schien den Gästen gut bekommen zu sein, denn zum ersten Mal in dieser Partie konnten sie einige Minuten lang druckvoll agieren und die Berner Abwehr bekam nun mehrere Möglichkeiten, sich zu beweisen.

In der 52. Minute nahm das Aufbäumen der Gegner allerdings ein jähes Ende, als Sager nach einem Lapsus in der Innenverteidigung an den Ball kam und im Stile eines Killers eiskalt zum 2:0 einschob. In der 55. Minute eröffnete sich den Bernern gar die Möglichkeit, auf 3:0 davon zu ziehen. Nach einem Eckball ergab sich eine unübersichtliche Situation im Strafraum. Schliesslich erkämpfte sich Abu Tayeh den Ball, doch sein Abschlussversuch konnte im letzten Moment von einem Verteidiger geblockt werden.

Das 2:0 schien die Offensivbemühungen der Gäste zu hemmen. Der Schwung aus den Startminuten der zweiten Halbzeit war verflogen und Gefahr vor dem Berner Tor entstand - wenn überhaupt - höchstens noch nach Standardsituationen. Doch auch das „Sächsi“ baute in der zweiten Halbzeit ab und verlor nach den Auswechslungen ein wenig die Organisation. Die in der ersten Halbzeit noch oft gesehenen Kurzpass-Stafetten wurden rar und es ergaben sich im Vergleich zu den ersten 45 Minuten deutlich weniger Torchancen. Doch dank der beruhigenden Zwei-Tore-Führung war dies auch nicht weiter schlimm, nur die treuen Berner Anhänger hätten es für ihr zahlreiches Erscheinen und den grossartigen Support verdient, noch den einen oder anderen schönen Treffer mehr zu sehen. Kurz vor Schluss ergab sich dann doch noch eine erwähnenswerte Szene: Schneider setzte sich über die Rechte Seite durch und legte zurück auf Schöni. Dessen kraftvolle Direktabnahme in die linke Torecke konnte vom grossartig reagierenden gegnerischen Torhüter gerade noch pariert werden.

So blieb es beim 2:0 für den FC Bern, das aufgrund der ungleichen Chancenverteilung - vor allem in der ersten Halbzeit - für den Gegner eher ein schmeichelhaftes Resultat ist. Nichtsdestotrotz können sich die Spieler des „Sächsi“ darüber freuen, dass nach den weniger starken Auftritten in den letzten Spielen endlich wieder einmal eine überzeugende Partie abgeliefert werden konnte. Zumal sich der FC Grosshöchstetten-Schlosswil trotz seiner Platzierung in den niederen Tabellenregionen als ein durchaus ungemütlicher Gegner präsentierte, der sich trotz wenig Ballbesitz nie aufgab und bis zum Schluss tapfer Kämpfte.

Matchtelegramm:

FC Bern - FC Grosshöchstetten-Schlosswil

Tore: 1:0 Lauterburg (39.), 2:0 Sager (52.)

FC Bern: Murer, Walpen, Lauterburg (C), Preisig, Wyrsch (70./ Meyer), Gnägi, Thieme (45./ Schöni), Abu Tayeh, Brüllhardt (50./ Schneider), Sager (70./ Meier), Jendly.

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erstellt am: 14.10.2012 | in: Berichte | Datum: | 0 Kommentare

FC Bolligen

Dezimiertes „Sächsi“ nur mit Unentschieden in Bolligen

„Der FC Bolligen und der FC Bern teilen sich nach einem torlosen Unentschieden die Punkte“

Die sechste Mannschaft des FC Bern trat auswärts gegen die Schwarz-Rot gekleideten Fussballer aus Bolligen in ungewohntem Blau auf. Ob dies bei den Bernern einer gewisse Angewöhnungszeit bedurfte und damit der Grund für das eher gemächliche Tempo in den Startminuten war, oder ob es vielmehr am recht holprigen Naturrasen des Sportplatzes Wegmühle gelegen hat, darüber wurden sich die Experten auch nach dem Spiel nicht einig. Fakt ist, dass es in der ersten Halbzeit sehr wenige Szenen gab, die das Fussballerherz höher hätten schlagen lassen.

Die erste Chance des Spiels gehörte dem Heimteam, welches in der 1. Minute einen guten Angriff bis in den Strafraum trug, dort jedoch von der Berner Innenverteidigung, die heute aus dem Ferien-Rückkehrer Lauterburg und dem stellvertretenden Captain Walpen gebildet wurde, noch am Torabschluss gehindert werden konnte. Der FC Bern seinerseits hatte seine erste Chance in der 7. Minute zu verzeichnen, als der Ball nach einem Eckball zu Gnägi kam. Dieser fackelte nicht lange und versuchte sich aus rund 18 Metern, sein Schuss zog nur wenige Zentimeter an der Querlatte vorbei. In der 15. Minute versuchten es auch die Bolliger Kicker mit einem guten Distanzschuss, dieser wurde aber zur Beute von Torhüter Murer, der für den abwesenden Kramer zwischen den Pfosten stand. Danach war von beiden Mannschaften nicht mehr viel zu sehen. Der FC Bern versuchte sich zu oft mit langen Bällen in die Spitze, welche aber gegen die grossgewachsenen Bolliger kein probates Mittel waren und kaum einmal einen Abnehmer fanden. Bei Bolligen war es die Nummer 18, welche hie und da für etwas Unruhe in den Berner Abwehrreihen sorgte, doch auf beiden Seiten blieben Torchancen eine Seltenheit. Erst in der 44. Minute kam noch einmal so etwas wie Torgefahr auf, als Thieme aus der Distanz abzog, doch leider brachte auch dieser gute Schuss nichts Zählbares ein, so dass sich beide Mannschaften ohne Torerfolg zur Besprechung in die Garderoben zurückzogen.

Der ungemein süsse Pausentee schien den Spielern des „Sächsi“ gut bekommen zu sein. Ihr Auftreten war engagierter als noch in der ersten Halbzeit und die Spielfreude schien wieder auf den Platz zurückgekehrt zu sein. Angeführt vom frisch eingewechselten Aggressivleader Abu Tayeh und Sturmtank Klipstein kam bei den Bernern endlich wieder Schwung in die Offensive. So bekamen die Zuschauer in der 48. Minute einen tollen Angriff über mehrere Stationen zu sehen, welcher schliesslich über die linke Seite via Schöni zu Sager in die Mitte gespielt wurde. Dieser kam aber den berühmten Schritt zu spät und konnte den Ball nur noch mit der Fussspitze ins Aussennetz lenken. Das hätte die Führung sein können! In der 50. Minute versuchte sich der auffällige Gnägi erneut mit einem Schuss aus der zweiten Reihe, diesmal fehlten allerdings einige Meter zum Torerfolg. In der 52. Minute bewies der überragende Walpen seine Offensivqualitäten, als er sich über die rechte Seite bis tief in die gegnerische Hälfte vorkämpfte. Seine präzise Flanke wurde von Klipstein im Strafraum zu Schöni weitergeleitet, dessen Schuss wurde aber im letzten Moment von einem gegnerischen Verteidiger geblockt. In der 59. Minute war es erneut Schöni, der nach einem Freistoss in gute Abschlussposition kam. Seine Direktabnahme ging aber knapp übers Tor.

Die Effizienz im Abschluss, eigentlich eine der Stärken des „Sächsi“ in dieser Saison, wurde schmerzlich vermisst, doch der FC Bern war klar überlegen und es schien nur eine Frage der Zeit, bis der Ball doch noch hinter dem Bolliger Schlussmann im Netz zappeln würde. Doch dann folgte die verhängnisvolle 68. Minute. Wieder rollte ein Berner Angriff über die linke Seite, die Hereingabe kam zu Klipstein, welcher aber aus guter Position am Bolliger Torhüter scheiterte. Direkt im Anschluss an diese Szene kriegte Klipstein vom Unparteiischen die rote Karte vorgehalten. Fragende Blicke rund um den Sportplatz Wegmühle - was war bloss geschehen? Nach der vergebenen Chance hatte der ehrgeizige Klipstein in der für ihn typischen, impulsiven Art lautstark seinen Unmut zum Ausdruck gebracht. Dies schien dem Schiedsrichter aber zu viel des Guten zu sein, worauf er wegen Unsportlichkeit direkt die rote Karte zückte – ein äusserst umstrittener Entscheid.

Doch das „Sächsi“ bewies Moral und kämpfte auch zu zehnt unbeirrt weiter. Bolligen hatte trotz nummerischer Überzahl kaum Ballbesitz und konnte nur vereinzelt Entlastungsangriffe ausführen. Die letzten zwanzig Minuten fanden hauptsächlich in der Bolliger Platzhälfte statt und das Spiel war nun geprägt von harten Zweikämpfen, was dem FC Bern viele Standardsituationen aus guter Distanz einbrachte. Leider führte keine davon zum Torerfolg, und nachdem auch der letze Berner Freistoss in der 90. Minute aus rund 18 Metern über das Tor hinwegflog, war das Unentschieden Tatsache.

Rückblickend betrachtet hat sich der FC Bern mit einer uninspirierten Leistung in der ersten Halbzeit um die drei Punkte gebracht, trotzdem kann man in Anbetracht der aktuellen Tabellensituation mit diesem Unentschieden leben. Was aber bleibt ist der bittere Nachgeschmack aufgrund der unnötigen Spielsperren für Klipstein.

Matchtelegramm:

FC Bolligen - FC Bern

Tore: Keine

FC Bern: Murer, Jendly, Lauterburg, Walpen (C), Meyer (73./ Preisig), Gnägi, Schneider, Thieme (45./ Abu Tayeh), Schöni, Sager, Meier (31./ Klipstein).

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erstellt am: 30.09.2012 | in: Berichte | Datum: | 0 Kommentare

FC Logos

Der FC Bern baut Tabellenführung aus

Dank einer Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit gewinnt das „Sächsi“ das Spitzenspiel gegen den FC Logos und kann sich an der Tabellenspitze der Gruppe 5 absetzen.

Das mit Spannung erwartete Spitzenspiel des FC Bern gegen den Tabellennachbarn FC Logos wurde mit einer rund 15-minütigen Verspätung angepfiffen. Dies hatte zwei Gründe: Zum einen war der Zuschauerauflauf derart gross, dass das Sicherheitspersonal masslos überfordert war und einige Berner Anhänger ihre Logenplätze um 18:00 Uhr noch nicht einnehmen konnten. Zum anderen war zu diesem Zeitpunkt schlichtweg noch kein Schiedsrichter anwesend. Die Spieler des FC Bern liessen sich von dieser Verzögerung aber nicht aus der Ruhe bringen und starteten konzentriert in diese wegweisende Partie. Offensiv konnten zwar noch keine Akzente gesetzt werden, doch die Berner kontrollierten in den ersten Spielminuten das Geschehen auf dem Platz mehrheitlich. Nach 9 Minuten brachte sich Klipstein erstmals in eine gute Abschlussposition an der Strafraumgrenze. Er zögerte aber einen Tick zu lange, so dass sein Schuss gerade noch von einem gegnerischen Verteidiger geblockt werden konnte. In der 11. Minute konnte dann auch der FC Logos seinen ersten Torabschluss verzeichnen. Dieser war allerdings zu schwach, um Kramer ernsthaft zu prüfen. Gefährlicher wurde es dann in der 18. Minute, als die Spieler des FC Logos einen schönen Konterangriff vortrugen und sich bis vor Kramer durchkombinierten. Doch auch in dieser Situation blieb der Berner Schlussmann Herr der Lage und entschärfte den gefährlichen Abschluss mit einer Glanztat. Nur eine Zeigerumdrehung später war es dann allerdings um die Ungeschlagenheit Kramers geschehen. Nach einem Lapsus in der Berner Verteidigung konnte ein Stürmer des FC Logos mutterseelenallein auf das Berner Tor ziehen und hatte dort keine mühe, das Leder im Kasten unterzubringen. Das 0:1 war Tatsache und die Spieler des „Sächsi“ sahen sich mit einer bisher unbekannten Situation konfrontiert: Zum ersten Mal überhaupt lagen sie in einem Spiel in Rücklage.

Doch die Berner liessen keineswegs die Köpfe hängen und erspielten sich weitere Chancen durch Klipstein, der aber in der 21. Minute nach einem Abpraller das Tor verfehlte oder durch Brüllhardt, der in der 36. Minute einen Abstoss des gegnerischen Torwarts abfing und sich darauf mit einem Schuss versuchte. Sein Abschluss war jedoch zu ungenau und konnte pariert werden. In der 39. Minute war es Walpen, der sich nach einem Freistoss von Abu-Tayeh per Kopf versuchte, doch auch sein Versuch ging knapp am Gehäuse vorbei.

Schliesslich ging die erste Halbzeit zu Ende und die Zuschauer konnten sich ob dem bisher Gezeigten noch nicht wirklich erfreuen. Zwar war im Vergleich zu den zwei vergangenen Partien eine Leistungssteigerung ersichtlich, doch mit dem gut massierten Mittelfeld des FC Logos tat man sich extrem schwer, so dass viele Angriffe mit langen Bällen von der Verteidigung auf den Sturm ausgetragen wurden. Daraus resultierte aber nur selten eine torgefährliche Situation. Ausserdem war die Defensive fehleranfällig und eröffnete dem Gegner immer wieder Chancen. So war es dann nicht erstaunlich, dass die Pausenansprache Preisigs um einiges lauter ausfiel als gewohnt. Doch genau das schien die Spieler des „Sächsi“ wachzurütteln, denn nach dem Wiederanpfiff war der Leader der Gruppe 5 kaum wiederzuerkennen. Die Zweikämpfe wurden nun konsequenter geführt, das Passspiel wurde genauer und die Defensive spielte Abgeklärt. Insbesondere der zur Halbzeit ins Spiel gekommene Thieme fiel durch seine ungeheuerliche Laufbereitschaft und Zweikampfstärke auf. Zudem brachten seine Ballsicherheit und die genauen Zuspiele unserer Nummer 10 die in der ersten Halbzeit doch noch so schmerzhaft vermisste Ruhe ins Berner Spiel zurück. Endlich konnte das „Sächsi“ auch im Mittelfeld das Zepter an sich zu reissen und durch gekonntes Kurzpassspiel das Spieldiktat übernehmen. Ausserdem verstärkten auch die in der 50. Minute ins Spiel gekommenen Jendly und Schneider zusätzlich die Offensivkraft der Berner. Dank der Leistungssteigerung des Heimteams schnellte auch der Schallpegel im Berner Neufeld Stadion wieder in die Höhe was letztlich ein Indiz dafür war, dass viele der angereisten Berner Fans eine Wende in diesem Spiel für möglich hielten. Zwar waren zwingende Torchancen auch in der zweiten Halbzeit dünn gesät, dafür zeigten sich die in der Vergangenheit oft gescholtenen Stürmer des FCB am heutigen Tag von ihrer besten Seite und bestachen durch eine eindrückliche Effizienz. So markierte Klipstein mit der ersten guten Chance der zweiten Halbzeit den Ausgleichstreffer zum 1:1, nachdem er mit einem herrlichen Hackentrick von Sager im Strafraum angespielt wurde und den Ball ohne zu zögern am Torhüter vorbeischob (56. Minute). Die Erlösung war den Berner Spielern beim Torjubel anzusehen und auch auf den Rängen wurde der Treffer fast wie ein Siegestreffer gefeiert. Doch die Partie dauerte ja noch lange genug, um den Führungstreffer noch zu realisieren.

Der FC Bern war nun klar spielbestimmend, der FC Logos seinerseits hatte nur noch wenig Ballbesitz und tauchte kaum mehr vor Kramer auf. Die Berner spielten weiter konzentriert und geduldig ihr Spiel im Wissen, dass sich früher oder später die Chance auf den Führungstreffer ergeben würde. Dies bewahrheitete sich in der 79. Minute, als Sager an der rechten Strafraumecke an den Ball kam und den gegnerischen Torhüter düpierte, indem er praktisch aus dem Stand mit einem Kraftvollen Schuss ins linke Toreck den 2:1 Führungstreffer erzielte. Wahrlich ein Augenschmaus, dieser Treffer unseres Teamveteranen - Von der Jury gibt’s dafür sowie für den anschliessenden Torjubel die Stilnote 10, und das trotz der schwierigen Bedingungen im Regen von Bern.

Auch in Führung liegend kamen die Berner noch zu einigen guten Chancen. Die beste davon hatte Sager in der 84. Minute, als er nach einem stark getretenen Freistoss von Preisig per Kopf den alles entscheidenden Treffer suchte. Sein Abschluss landete jedoch genau in den Händen des Torwarts, so dass in den letzten Spielminuten noch einmal ein wenig Hektik aufkam. Der FC Logos startete seine Schlussoffensive und tauchte kurz vor dem Abpfiff noch zweimal gefährlich im Berner Strafraum auf. Die Verteidigung des „Sächsi“ gab sich aber keine Blösse und entschärfte auch diese heiklen Situationen gekonnt.

Als der Schiedsrichter die Partie nach Ablauf der Nachspielzeit schliesslich beendete, war der Jubel auf dem Platz riesig. Die Spieler des FC Bern haben eine tolle Moral gezeigt und konnten das Spiel trotz einer schwierigen ersten Halbzeit mit einer tollen Leistung in der zweiten Spielhälfte noch drehen. Belohnung für diesen Effort gibt es nun in Tabellenform auf football.ch, wo die sechste Mannschaft mit nunmehr 8 Zählern Vorsprung auf den nächsten Verfolger von der Leaderposition aus grüsst.

Matchtelegramm:

FC Bern - FC Logos

Tore: 0:1 (19.), 1:1 Klipstein (56.), 2:1 Sager (79.)

FC Bern: Kramer, Gnägi, Wyrsch, Preisig, Walpen, Meier (50./ Schneider), Brüllhardt (50./ Jendly), Abu Tayeh (C) (45./ Thieme), Schöni, Sager, Klipstein.

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erstellt am: 23.09.2012 | in: Berichte | Datum: | 0 Kommentare

SC Grafenried

Der FC Bern baut Siegesserie auf fünf Spiele aus

Kramer und Schöni machen in einer insgesamt schwachen Partie den Unterschied gegen ein kämpferisches SC Grafenried

Pünktlich um 12:30 Uhr pfiff der Unparteiische die Partie im ländlichen Grafenried an und wie so oft in dieser Saison ging der Tabellenleader FC Bern als Favorit in dieses Spiel. Doch bereits die ersten Spielminuten zeigten, dass dem „Sächsi“ die drei Punkte gegen ein hochmotiviert auftretendes Grafenried nicht umsonst geschenkt werden. So gehörte die erste Chance des Spiels der Heimmannschaft, welche mit einem schönen Weitschuss ein erstes Mal für Torgefahr sorgte. Kramer konnte den Ball gerade noch an die Latte lenken. In der 10. Minute kam dann auch der FC Bern zur ersten guten Chance. Nach einem Freistoss von Abu Tayeh - Heute als Captain anstelle des abwesenden Lauterburg im Einsatz - kam Walpen zu einem Kopfball, das Leder verfehlte das Gehäuse jedoch knapp. In der 16. Minute versuchte sich Schöni nach einer sehenswerten Kombination mit einem Abschluss von der Strafraumgrenze, sein Schuss wurde aber zur sicheren Beute des Grafenrieder Torwarts. In der 19. Minute folgte dann ein geschickter Seitenwechsel von Klipstein auf Meier, dieser konnte den Ball aber nicht wunschgemäss kontrollieren, so dass auch diese gute Chance ohne Torerfolg blieb. Das „Sächsi“, welches an diesem Tag viele Absenzen zu beklagen hatte und mit einer neuen, bisher unerprobten Abwehrkette auflief, fand nach anfänglichen Abstimmungsschwierigkeiten immer besser ins Spiel und hatte deutlich mehr Ballbesitz. Trotzdem fehlte die nötige Kreativität im Spielaufbau, Grosschancen blieben eher selten und das Spieltempo war noch tiefer als der Grafenrieder Naturrasen. In der 28. Minute dann die Entschädigung für die mitgereisten Fans, die sich ein unterhaltsames Spiel erhofften, bisher aber arg enttäuscht wurden: Schöni kam vor dem Strafraum in Ballbesitz, und wer die letzten Spiele des FC Bern verfolgte, konnte schon erahnen was nun folgen würde. Der Ballkünstler Schöni behauptete das Leder nicht gegen zwei, nicht gegen drei, sondern gleich gegen vier Gegenspieler und zog in den Sechzehner, wo er Penaltywürdig zu Fall gebracht wurde. Der Schiedsrichter - seinerseits wohl noch ganz perplex ob der spektakulären Schöni-Show - vergass glatt, das Foulspiel zu ahnden. So musste es der Berner Spielmacher halt selbst richten. Mit der Wut über den Fehlentscheid im Bauch rappelte sich der Berner Spielmacher wieder auf, kam noch vor seinen Gegenspielern an den Ball und drosch das Leder aus der Drehung in die tiefe rechte Torecke. Dem grossgewachsenen Grafenrieder Torhüter blieb nur noch das Nachsehen - 0:1! Wer nun glaubte, das Spiel würde nach dem ersten Treffer attraktiver, wurde bald eines besseren belehrt. Die folgenden Minuten spielten sich hauptsächlich im Mittelfeld ab, das Tempo war nach wie vor tief und schöne Kombinationen über mehrere Stationen suchte man vergebens. Erst in der 42. Minute wurde es noch einmal heiss vor dem Grafenrieder Tor, als nach einem Freistoss von Preisig eine unübersichtliche Situation im Strafraum entstand. Schliesslich fand der Ball den weg ins Tor, der Schiedsrichter gab den Treffer aber folgerichtig nicht, hatte der Ball doch vor der Hereingabe von Sager die Out-Linie überschritten. Für die zweite Halbzeit nahm sich der FC Bern einiges vor, scheiterte aber tragischerweise kläglich an der Umsetzung. Das Passspiel war nun beinahe inexistent, Torchancen erarbeitete man sich nur noch durch Einzelleistungen. So zum Beispiel in der 52. Minute, als Schöni mit einer Flanke Klipstein bediente, dessen guter Kopfball aber am Gehäuse vorbeizog, oder in der 56. Minute, als Walpen nach starkem Flügellauf für Sager auflegte, sein Abschluss aber übers Tor ging. Anschliessend war es vor allem die Heimmannschaft, welche sich einige gute Chancen erarbeitete. In der 59. Minute klatschte eine Hereingabe an die Latte, danach tauchten die Grafenrieder einige Male brandgefährlich vor Kramer auf, dieser konnte aber den Kasten dank mehrerer grandiosen Paraden rein halten. Die Grafenrieder hätten in dieser Phase des Spiels den Ausgleich zweifelsohne verdient und die Berner konnten sich einzig und alleine bei ihrem Schlussmann dafür bedanken, dass sie mit einer Ein-Tore-Führung in die Schlussphase dieser Partie gehen durften. Erst in der 80. Minute kam das mittlerweile unter Druck geratene „Sächsi“ wieder zu einer Chance. Brüllhardt zog von der linken Seite alleine auf den Torwart, konnte sich anschliessend aber nicht zwischen Abschluss und Pass entscheiden, so dass der Ball - unerreichbar für den lauernden Sager - am rechten Pfosten vorbei kullerte. Dies hätte die Entscheidung sein müssen! In den letzten Minuten wurde das Spiel hektischer. Den Spielern des SC Grafenried war nicht entgangen, dass heute gegen dieses ideenlose FC Bern Punkte durchaus möglich wären, und so kämpften sie aufopferungsvoll um jeden Ball. Die Berner hingegen kamen oft den berühmten Schritt zu spät und konnten sich teils nur noch mit Foulspielen helfen. Es war den Spielern des „Sächsi“ anzusehen, dass sie den Schlusspfiff herbeisehnten, doch noch war das Ding nicht gelaufen. In der 83. Minute fasste sich ein Grafenrieder Mittelfeldspieler ein Herz und zog aus rund 20 Metern ab. Kramer bewahrte aber im Gegensatz zu den meisten seiner Mitspieler auch in den Schlussminuten seine Coolness und lenkte den satten Schuss mit einer spektakulären Flugparade über die Latte. Die letzte Spielminute gehörte dann wieder den Bernern. Klipstein setzte sich auf der rechten Seite gegen seinen Kontrahenten durch und spielte millimetergenau auf Schöni, welcher in gewohnt abgeklärter Manier das 0:2 markierte. So sicherte sich das „Sächsi“ des FC Bern in einem engen Spiel trotz schwachem Auftritt die drei Punkte gegen ein kampfstarkes SC Grafenried und behauptet weiterhin verlustpunktlos die Tabellenspitze. Trotz dieses neuerlichen Sieges dürfte jedem Berner Spieler klar sein, dass die heute gezeigte Leistung am kommenden Wochenende im Spitzenspiel gegen den Tabellennachbarn FC Logos nicht für drei Punkte reichen dürfte.

Matchtelegramm:

SV Grafenried - FC Bern Tore: 0:1 Schöni (28.), 0:2 Schöni (90.)

FC Bern: Kramer, Gnägi, Wyrsch, Preisig, Walpen, Brüllhardt, Meier (45./ Schneider), Abu Tayeh (C), Schöni, Sager, Klipstein.

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erstellt am: 15.09.2012 | in: Berichte | Datum: | 0 Kommentare

SC Holligen 94

Das „Sächsi“ gewinnt gegen den SC Holligen 94 und übernimmt Tabellenführung

In einem emotionsgeladenen Spiel gewinnt die sechste Mannschaft des FC Bern trotz bescheidener Leistung mit 5:1

Bestes Fussballwetter begrüsste die Spieler des „Sächsi“ im Auswärtsspiel gegen den SV Holligen 94 auf dem Sportplatz Steigerhubel, und auch für dieses Spiel war die Zielvorgabe für das Team rund um Steve Preisig klar: Alles andere als ein Sieg und drei Punkte wäre eine Enttäuschung gewesen. Erst recht, weil die Mannschaft heute die Möglichkeit hatte, mit einem Vollerfolg an die Tabellenspitze zu klettern. Das Spiel begann gut für die Kicker vom FC Bern. Der Gegner schien vor allem in der Defensive noch mit Abstimmungsproblemen zu kämpfen, und dies versuchte man sofort auszunutzen. Nach einigen Warnschüssen in Richtung Holliger Tor wurde es in der 8. Minute ein erstes mal brandgefährlich, als Schöni mit einem Steilpass Meier lancierte. Dieser scheiterte mit seinem Abschluss zwar am gegnerischen Torhüter, der Abpraller landete aber wieder vor seinen Füssen, so dass er für den aufgerückten Schöni nach links auflegen konnte. Schöni verwandelte in gewohnt abgeklärter Art in die tiefe linke Ecke zum 0:1 ! Nach dem Führungstreffer flachte das Spiel merklich ab. Dem FC Bern fehlte oft die letzte Konsequenz in den Zweikämpfen, so dass auch der SV Holligen zu der einen oder anderen Abschlusschance kam. Die erste wirklich gute Chance des FC Bern folge erst in der 30. Minute, als sich Thieme - heute als Stürmer in der Startformation - ein Herz fasste und aus rund 20 Metern abzog. Der gegnerische Torhüter konnte seinen guten Schuss aber in höchster Not noch mit den Fingerspitzen um den Pfosten lenken. In der 42. Minute folgte dann das, was die treuen Supporter des „Sächsi“ in dieser Saison schon mehrmals zu sehen bekamen, und woran sich wohl jeder auch gerne gewöhnen könnte: Schöni mit einem seiner berüchtigten Energieanfälle. Als wäre es seine persönliche Protestaktion gegen das tiefe Spieltempo und den teils wenig inspirierenden Fussball seiner Mannschaft schnappte er sich wenige Meter vor dem gegnerischen Strafraum die Kugel, schob sich mit seiner unglaublichen Geschwindigkeit mit dem Ball gleich an mehreren Abwehrspielern vorbei und traf mit einem kernigen Schuss durch die Beine des Torhüters zum 0:2. Beim Pausentee wussten alle Spieler, dass die bisher gezeigte Leistung den eigenen Ansprüchen noch nicht gerecht wurde. Trotzdem blieb die Spielqualität auch in der Anfangsphase der zweiten Halbzeit tief. Dies wohl nicht zuletzt, weil die Atmosphäre auf dem Spielfeld zunehmend aufgeheizter wurde und das Spiel nun von aggressiven Zweikämpfen geprägt war. Schon wenige Augenblicke nach Wiederaufnahme des Spiels griff sich Thieme nach einem Zweikampf an den Knöchel - für ihn ging die Partie nicht mehr weiter. Schliesslich gipfelte die nun doch eher gehässige Stimmung in der 52. Minute in einem kleinen Handgemenge zwischen mehreren Spielern beider Mannschaften. Der Schiedsrichter schien zu diesem Zeitpunkt mit den tumultartigen Szenen auf dem Platz ein wenig überfordert zu sein. Nachdem auf beiden Seiten einige Nettigkeiten ausgetauscht wurden, konzentrierte man sich beim FC Bern dann wieder aufs Fussballspielen. So brachte sich Walpen in der 54. Minute mit einem Sturmlauf über die gesamte gegnerische Platzhälfte in eine gute Abschlussposition vor dem Tor, sein Schuss zappelte aber lediglich im Aussennetz. Nur eine Minute später wurde Sager, der zur Halbzeit ins Spiel kam, im gegnerischen Strafraum unsanft zu Fall gebracht. Den fälligen Elfer verwertete Schöni in der 56. Minute souverän, womit er seinen ersten Hattrick der Saison realisierte und sein persönliches Torekonto auf deren 7 Treffer aufstockte. In der 58. Minute folgte dann der Rückschlag: Nach einer Flanke in den Berner Strafraum versuchte Lauterburg - von einem Gegenspieler arg bedrängt - mit dem Kopf ins Aus zu klären. Zu seinem Entsetzen landete das Leder allerdings im eigenen Gehäuse und der 1:3 Anschlusstreffer war Tatsache. Doch der FC Bern liess sich davon nicht beirren. In der 65. Minute kam das „Sächsi“ zu einem Freistoss aus rund 30 Metern. Schöni trat den Ball in den Strafraum, wo Sager trotz seiner bescheidenen Körpergrösse als erster an den Ball kam und dem Torhüter mit seinem Kopfball keine Abwehrchance liess. Einfach herrlich, wie sich Sager bei diesem sehenswerten Treffer zum 1:4 in den Holliger Abendhimmel schraubte! Im Anschluss kam der FC Bern zu guten Chancen von Sager (Distanzschuss) und Abu Tayeh (Kopfball), bei welchen aber nichts Zählbares herausschaute. Dies änderte sich erst in der 85. Minute: Nach einem Doppelpass mit Meier bediente Abu Tayeh im Strafraum Brüllhardt. Dieser Scheiterte mit seinem Abschluss zwar noch am gut reagierenden Torwart, sein Nachschuss brachte dann aber den gewünschten Torerfolg. Das 1:5 durch Brüllhardt war dann auch das Schlussresultat dieser hitzigen Partie, bei der sich der FC Bern in der zweiten Halbzeit zwar steigerte, aber nie an sein gewohntes Niveau herankam. Trotzdem war der vierte Sieg der Saison nie ernsthaft gefährdet, und den Spielern des „Sächsi“ dürfe das obligate Bier nach dem Abpfiff gleich doppelt gut geschmeckt haben, grüssen sie doch seit diesem Samstag von der Tabellenspitze ihrer Gruppe 5.

Matchtelegramm:

SV Holligen 94 - FC Bern

Tore: 0:1 Schöni (8.), 0:2 Schöni (42.), 0:3 Schöni (56.), 1:3 (58.), 1:4 Sager (65.), 1:5 Brüllhardt (85.)

FC Bern: Kramer, Wyrsch, Lauterburg (C), Preisig, Walpen, Gnägi (??./ Schneider), Jendly (45./ Brüllhardt), Abu Tayeh (45./ Sager), Schöni, Thieme, Meier.

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erstellt am: 10.09.2012 | in: Berichte | Datum: | 0 Kommentare

SV Kaufdorf

Dritter Vollerfolg des „Sächsi“.

Das „Sächsi“ des FC Bern wird seiner Favoritenrolle gerecht und gewinnt gegen den SV Kaufdorf hochverdient mit 6:1.

Schönstes Fussballwetter begrüsste die Zuschauer am Sonntagmorgen im Bernischen Neufeld Stadion, wo die Affiche FC Bern gegen den SV Kaufdorf bevor stand. Das Spiel war auf zehn Uhr morgens angesetzt, was bei den Spielern des „Sächsi“ gemischte Gefühle ausgelöst haben dürfte, sind doch einige ihrer Akteure bekennende Nachtmenschen. Der bis anhin ungeschlagene FC Bern startete als Favorit ins Spiel gegen die junge Equipe aus Kaufdorf, und bereits kurz nach dem Anpfiff wurde klar, dass das „Sächsi“ mit dieser Favoritenrolle umzugehen weiss. Die Berner setzten ihre Gegenspieler bereits früh unter Druck und gewährten ihnen kaum Freiräume. Im Angriff überzeugten sie überdies mit ansehnlichen Kurzpass-Stafetten. Schon in den ersten Spielminuten kam der FC Bern durch Klipstein, Abu Tayeh und Brüllhardt zu guten Möglichkeiten in Form von Distanzschüssen, welche aber noch nicht den gewünschten Torerfolg einbrachten. In der 11. Minute war es dann Gnägi, der - von Walpen mustergültig eingesetzt - alleine vor dem Gegnerischen Torhüter auftauchte. Dieser erkannte aber die Absicht Gnägis, ihn mit einer Finte zu umlaufen, und entschärfte die Situation im letzten Moment. In der darauffolgenden 12. Spielminute setzte sich Abu Tayeh, welcher heute vom Trainer den Vorzug gegenüber Thieme erhielt, im Stile eines Flügelläufers über die rechte Seite durch und flankte mustergültig auf Klipstein, welcher aber den Ball nicht wunschgemäss traf und das Leder ins Aus beförderte. Dies hätte der Führungstreffer sein müssen! Noch in der Selben Minute prüfte Schöni mit einem brandgefährlichen Freistoss den gegnerischen Torwart, welcher sich aber weiterhin keine Blösse gab und auch diese Chance zunichte machte. Die Überlegenheit der Berner war augenscheinlich und der SV Kaufdorf hatte in dieser Phase des Spiels kaum Ballbesitz. In der 15. Spielminute war es der lauffreudige Abu Tayeh, welcher alleine vor dem gegnerischen Gehäuse auftauchte, allerdings den Ball nicht richtig unter Kontrolle bringen konnte, so dass auch bei dieser Chance nichts Zählbares herausschaute. Auf den Rängen machte sich langsam aber sicher eine gewisse Unruhe bemerkbar. Unglaublich, dass die Berner trotz drückender Überlegenheit noch nicht in Führung lagen! In der 16. Minute folgte dann die Erlösung: Preisig zirkelte einen Freistoss vom Anspielkreis aus millimetergenau auf Walpen, welcher per Kopf verlängerte und dem Torhüter des SV Kaufdorf keinerlei Abwehrchance liess. Das längst überfällige 1:0 war endlich Tatsache. Für den Verteidiger Walpen war es bereits der zweite Torerfolg in der noch jungen Saison, und nach einer für ihn ungewöhnlich langen Durststrecke endlich wieder einmal ein Treffer per Kopf, was für die Gegner der folgenden Partien definitiv nichts Gutes verheissen kann. Auch nach dem Führungstreffer spielte das „Sächsi“ weiter konsequent nach vorne und versuchte gleich nachzulegen. Wyrsch bewies in der 25. Minute seine tolle Spielübersicht, als er Klipstein mit einem weiten Pass in die Tiefe schickte. Dieser liess auf der linken Seite sämtliche Gegenspieler stehen und spielte den Ball präzise vors Tor, wo Sager zum 2:0 einschob und anschliessend zum ersten Mal auch das Stadtberner Publikum in den Genuss seiner Zirkusnummer kommen liess – ein Moment für die Geschichtsbücher! Kaufdorf konnte sich bis zu diesem Zeitpunkt noch keine einzige Chance erspielen, und auch nach dem Wiederanpfiff kannte das Spiel nur eine Richtung. In der 35. Spielminute folgte dann der grosse Auftritt von Schöni. Umzingelt von Gegenspielern schnappte er sich in der Spielfeldmitte den Ball und liess mit seiner erhabenen Technik gleich drei Kaufdorfer alt aussehen. Danach machte er sich auf den Weg in Richtung Tor, wobei er erneut mehrere Gegenspieler austanzte. An der Strafraumgrenze angekommen drosch er den Ball mit schier unglaublicher Präzision in die tiefe rechte Torecke und markierte mit seinem vierten Saisontreffer das 3:0. Die Fussballer aus Kaufdorf wussten nicht, wie ihnen geschah, und das Publikum war entzückt von der Vorführung Schönis, welcher in jungen Jahren selber noch beim heutigen Gegner unter Vertrag stand. In der 38. Minute folgte dann der erste Auftritt von Kaufdorf im Berner Strafraum und sogleich überschlugen sich die Ereignisse: Abu Tayeh Brachte den ballführenden Kaufdorfer zu Fall und der Schiedsrichter entschied zu Recht auf Penalty. Der stark geschossene Elfmeter in die rechte Ecke wäre wohl für die meisten Torhüter unhaltbar gewesen, nicht aber für Kramer, der heute seinen Heimspiel-Einstand feierte. Mit einer majestätischen Flugeinlage verhinderte er den Anschlusstreffer, so dass den Kaufdorfern der Torjubel im Hals stecken blieb. In der 41. Minute folgten dann einige kuriose Szenen im gegnerischen Strafraum. Nach einem offensichtlichen Handspiel setzte sich Klipstein den Ball, sein mit wenig Überzeugung getretener Elfer konnte aber vom gegnerischen Torhüter nach vorne abgewehrt werden. Beim anschliessenden Getümmel im Strafraum kam es erneut zu einem Handspiel. Diesmal übernahm Preisig die Verantwortung und versenkte das Spielgerät mit einem brachialen Schuss in der Tormitte, so dass das „Sächsi“ doch noch vor der Pause das 4:0 bejubeln durfte. Die Zweite Halbzeit begann mit einem Paukenschlag. Der Eben eingewechselte Jendly zog mit dem Ball am Fuss auf der rechten Spielfeldseite bis an die Grundlinie, von wo er den Ball gefährlich zur Mitte brachte. Dort vollbrachte ein Verteidiger des SV Kaufdorf das Kunststück, die Hereingabe im eigenen Tor unterzubringen. Das hätte auch der hinter ihm lauernde Klipstein nicht schöner machen können – 5:0! In der 50. Minute setzte sich erneut Jendly über rechts durch, anstatt einer Hereingabe entschied er sich aber für einen Schuss aus Spitzem Winkel, welcher leider nur im Aussennetz landete. Trotzdem eindrücklich, wie sich Jendly nach längerer ferienbedingter Abwesenheit in der Mannschaft zurückmeldete. In der 61. Minute war es dann um Kramers Ungeschlagenheit geschehen. Ein Fehlpass im Spielaufbau erlaubte es einem gegnerischen Stürmer, alleine aufs Berner Tor zu ziehen. Dort kam Kramer trotz gutem Reflex nicht mehr an den Ball, so dass Kaufdorf doch noch einen Ehrentreffer bejubeln durfte. In der 66. Minute war es dann wieder der FC Bern, der einem weiteren Treffer sehr nahe kam. Schöni spielte von der Seite auf Thieme, welcher den Ball aus bester Abschlussposition völlig unbedrängt über die Latte zirkelte. In der 77. Minute machte Thieme die vorangegangene Szene wieder vergessen, als er bei einem Konterangriff mit einem herrlichen Pass Klipstein lancierte. Dieser liess sich nicht zweimal bitten und zog von der Mittellinie aus bis vors gegnerische Tor, wo er abgebrüht zum 6:1 einschob. Anschliessend plätscherte das Spiel ohne nennenswerte Chancen vor sich hin und die Spieler beider Mannschaften schienen froh, als der Schiedsrichter sie nach 90 Minuten aus der mittlerweile sengenden Mittagshitze in Richtung Garderoben entliess. So besiegte das „Sächsi“ den eher harmlosen Gegner aus Kaufdorf diskussionslos mit 6:1, wobei einzig der doch recht offensichtliche Leistungseinbruch in der zweiten Halbzeit in der nächsten Trainingseinheit noch thematisiert werden dürfte. Nichtsdestotrotz fährt der FC Bern im dritten Spiel seinen dritten Sieg ein und setzt sich damit - als einzige Mannschaft der Gruppe noch ohne Verlustpunkte - an der Spitze der Tabelle fest.

Matchtelegramm:

FC Bern - SV Kaufdorf

Tore: 1:0 Walpen (16.), 2:0 Sager (25.), 3:0 Schöni (35.), 4:0 Preisig (42.), 5:0 Eigentor (46.), 5:1 (61.), 6:1 Klipstein (77.)

FC Bern: Kramer, Wyrsch, Lauterburg, Preisig, Walpen, Gnägi (45./ Jendly), Brüllhardt, Abu Tayeh, Schöni (45./ Thieme), Klipstein, Sager (45./ Meier)

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erstellt am: 25.08.2012 | in: Berichte | Datum: | 0 Kommentare

Fc Weissenstein b

Erfolgreicher Einstand des „Sächsi“ vor heimischem Publikum.

Die sechste Mannschaft des FC Bern bezwingt den FC Weissenstein Bern b in einem attraktiven Spiel mit 4:2

Das zweite Saisonspiel des „Sächsi“ stand vor der Tür und die Truppe rund um Spielertrainer Steve Preisig war sichtlich motiviert, war es doch das allererste Heimspiel der Mannschaft im Berner Neufeld Stadion. Zeitgleich mit dem Anpfiff setzte ein leichter Regen ein, welcher die Spieler des FC Bern zusätzlich anzutreiben schien. Die Zweikämpfe wurden von Anfang an angenommen und gewonnen, die Spieler des FC Weissenstein ihrerseits schienen phasenweise mit dem Tempo und der physischen Spielweise überfordert zu sein. In der 10. Minute setze ein Platzregen ein, doch der Qualität des Spiels tat dies keinen Abbruch. Aussenverteidiger Walpen liess sich von den nun doch sehr feuchten Bedingungen überhaupt nicht irritieren und stellte in der 14. Spielminute auf eindrückliche Art und Weise seine offensiven Fähigkeiten unter Beweis, indem er sich über die rechte Seite an sämtlichen Gegenspielern vorbei in den Strafraum kämpfte und den Ball anschliessend aus spitzem Winkel am Torhüter vorbei in die Maschen drosch. Das vielumjubelte 1:0 war Tatsache! Der frühe Führungstreffer löste bei den Spielern des „Sächsi“ die letzten Blockaden. Bereits in der 17. Minute schnappte sich der überragende Schöni im Mittelfeld den Ball, tanzte damit quer über die Gegnerische Platzhälfte und verwandelte mit einem satten Schuss von halblinks. Erneut war es eine herrliche Einzelleistung, welche dem FC Bern einen Zwei-Tore-Vorsprung bescherte. Das „Sächsi“ schien das Geschehen mehrheitlich im Griff zu haben, als in der 22. Spielminute nach einer Konfusion im Berner Strafraum ein gegnerischer Stürmer alleine vor dem Tor auftauchte. Doch Murer, der heute für den Verhinderten Kramer zwischen den Pfosten stand, entschärfte die Situation mit einer mirakulösen Reflexabwehr. Auch beim anschliessenden Eckball brannte es im Strafraum des FC Bern. Doch wieder war es der toll aufgelegte Murer, der einen Wuchtigen Kopfball mit einer Glanztat von der Linie kratze. Das Spiel wurde nun zunehmend hektischer und es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. In der 23. Spielminute traf Sager aus aussichtsreicher Position den Ball mit seinem schwächeren linken Fuss nicht wunschgemäss, der FC Weissenstein seinerseits verwandelte den anschliessenden Gegenstoss eiskalt zum 2:1. Doch das „Sächsi“ zeigte sich durch den mittlerweile verdienten Anschlusstreffer wenig beindruckt und antwortete in der 25. Minute mit dem 3:1. Thieme nutzte seine Schnelligkeit über die linke Seite und bediente in der Mitte Klipstein, welcher das Spielgerät mit seinem gesegneten rechten Fuss gefühlvoll am Torhüter vorbei im Kasten versenkte. Doch damit war das Spektakel in der ersten Halbzeit noch nicht zu Ende. Nach einem Foulspiel eröffnete sich dem FC Weissenstein in der 30. Spielminute eine gute Möglichkeit per Freistoss aus rund 19 Metern. Murer liess abprallen, vorauf ein gegnerischer Stürmer am schnellsten reagierte und problemlos zum 3:2 einschob. In der Schlussviertelstunde der ersten Halbzeit war es dann vor allem der FC Weissenstein, der sich einige hochkarätige Chancen erarbeitete, jedoch im Abschluss glücklicherweise die nötige Effizienz vermissen liess. Kurz vor Abpfiff war es dann aber wieder der FC Bern mit Sager, dessen kerniger Volley aus 18 Metern nur knapp am gegnerischen Gehäuse vorbeizischte. Auch die zweite Spielhälfte wurde von beiden Mannschaften engagiert in Angriff genommen. Walpen verfehlte in der 50. Minute per Kopf nur knapp, und auch der FC Weissenstein konnte eine gute Chance nicht verwerten, so dass die ersten Spielminuten nach dem Wiederanpfiff torlos blieben. Dies änderte sich erst in der 72. Minute, als der zur Halbzeit eingewechselte Abu Tayeh mit einem gefühlvollen Pass Schöni in die Tiefe schickte. Dieser liess sich nicht zweimal bitten und krönte seinen starken Auftritt am heutigen Tag, indem er von der Linken Seite zum vorentscheidenden 4:2 traf. Anschliessend konzentrierte man sich beim FC Bern auf die Verwaltung des Vorsprungs. Zwar erarbeitete man sich noch einige gute Chancen, zum Beispiel Walpen aus grosser Distanz mit einem frechen Heber oder Klipstein völlig freistehend mit einem Kopfball, doch für einen weiteren Treffer fehlte leider das nötige Quäntchen Glück. So Gewinnt das „Sächsi“ des FC Bern das erste Heimspiel der Saison mit einem engagierten Auftritt mit 4:2 und übernimmt damit vorübergehend die Tabellenführung in der Gruppe 5.

Matchtelegramm:

FC Bern - FC Weissenstein

Tore: 1:0 Walpen (14.), 2:0 Schöni (17.), 2:1 (23.), 3:1 Klipstein (25.), 3:2 (30.), 4:2 Schöni (72.)

FC Bern: Murer, Wyrsch, Lauterburg (C), Preisig, Walpen, Schneider (45./ Abu Tayeh), Brüllhardt, Thieme, Schöni, Klipstein, Sager (55./ Meier).

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erstellt am: 19.08.2012 | in: Berichte | Datum: | 0 Kommentare

Medsport

Spielbericht FC Medsport – FC Bern c

Bei brühtender Hitze startete die 6. Mannschaft diesen Sonntagnachmittag in die neue Saison. Erster Gegner auf dem Viererfeld war Medsport, ein voraussichtlich eher stärkerer Gegner in dieser 5. Liga-Gruppe. Man startete sehr konzentriert in das Spiel und liess den Ball stets kontrolliert in den eigenen Reihen zirkulieren. Schon bald erspielte man sich auch erste Torchancen, scheiterte jedoch am gegnerischen Torhüter. Da nur zwei Auswechselspieler zur Verfügung standen, wurden die Kräfte dementsprechend eingeteilt und das Pressing nicht allzu stark forciert. Nach einer halben Stunde dann entwischte Sager am linken Flügel nach einem schnellausgeführten Einwurf von Wyrsch, passte zur Mitte und Schöni hätte eigentlich locker einschieben können. Er zog es jedoch vor, das Leder im Lattenkreuz zu versenken und so führte das „Sächsi“ verdient mit 1:0. Weitere Chancen wurden in der ersten Hälfte leider nicht verwertet. Auch in der zweiten Halbzeit versuchte man ruhig zu agieren und auf den richtigen Moment zu warten, um zuschlagen zu können. Erneut liess man jedoch beste Möglichkeiten aus, welche an einer Hand längst nicht mehr abzuzählen waren. Manchmal war auch noch Pech dabei, beispielsweise als Gnägi M. aus 35 Metern nur den Pfosten traf. Auf der anderen Seite agierte die Abwehr um Captain Lauterburg stets souverän und so wurde es vor Kramer eigentlich nie richtig gefährlich. Zu einer ernsthaften Parade wurde er jedenfalls in diesem Spiel nicht gezwungen. Auch im Mittelfeld war man immer präsent, sobald dies erforderlich war und somit endete das Spiel nach 90 Minuten mit 1:0. Man darf mit dem Gezeigten sicher zufrieden sein, die Mannschaft weiss jedoch, dass sie noch reichlich Luft nach oben hat. Am nächsten Samstag wartet mit dem FC Weissenstein der nächste Gegner auf die 6. Mannschaft. Das Spiel findet um 18.30 Uhr im Neufeld statt und das „Sächsi“ freut sich auf das erste Heimspiel.

Telegramm: FC Medsport – FC Bern c 0:1 Tor: Schöni (30.) Aufstellung FCB: Kramer, Gnägi S., Lauterburg (C), Preisig (45./Walpen), Wyrsch, Gnägi M., Abu Tayeh (45./Thieme), Schöni, Brüllhardt, Klipstein, Sager

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